Wie Schreibt Man Einen Antrag Auf Stundenreduzierung?

Wie Schreibt Man Einen Antrag Auf Stundenreduzierung
Hiermit beantrage ich die Reduzierung meiner Arbeitszeit gemäß § 8 TzBfG. Unter Berücksichtigung der 3-Monats-Frist möchte ich ab dem statt bisher _ Stunden nur noch _ Stunden in der Woche/ im Monat arbeiten. Bitte bestätigen Sie mir den Eingang meines Schreibens schriftlich.

Kann ich einfach meine Stunden reduzieren?

Weniger arbeiten? Dein Recht auf Teilzeit – Aktualisiert am 13. Juni 2023 Das Wichtigste in Kürze

  • Fast jede Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer hat das Recht, weniger Stunden zu arbeiten als ursprünglich im Arbeits­vertrag vereinbart.
  • Arbeitgeber mit mehr als 15 Mitarbeitern dürfen einen Teilzeitwunsch nicht einfach ablehnen.
  • Seit 2019 gibt es die sogenannte Brückenteilzeit. Damit kannst Du für eine festgelegte Dauer in Teilzeit gehen und danach wieder Vollzeit arbeiten. Allerdings nur in Unternehmen, bei denen mindestens 45 Personen beschäftigt sind.

So gehst Du vor

  • Berechne mit dem Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit, wie sich die Teilzeit auf Dein Nettogehalt auswirkt.
  • Willst Du dauerhaft weniger arbeiten, kannst Du das bei Deinem Arbeitgeber beantragen.

Antrag Teilzeit

Möchtest Du für mindestens ein Jahr oder höchstens für fünf Jahre weniger arbeiten, stellst Du einen Antrag auf Brückenteilzeit. So umgehst Du die Teilzeitfalle.

Antrag Brückenteilzeit Es gibt viele vernünftige Gründe, keine 40 Stunden in der Woche zu arbeiten: mehr Zeit für Familie, Hobby, Tiere oder Weiterbildung. Nur 14 Prozent aller offenen Stellen sind aber als Teilzeitstellen ausgeschrieben. Und wer sich auf eine Vollzeitstelle bewirbt und im Vorstellungsgespräch nach Teilzeit fragt, riskiert eine Absage.

Wie beantrage ich eine 4 Tage Woche?

4-Tage-Woche beantragen: Wie geht es? – Eine Vier-Tage-Woche können Arbeitnehmer nicht einfach beantragen. Ob ein solches Modell eingeführt wird, entscheiden Arbeitgeber. Beschäftigte haben jedoch ohnehin ein Recht auf Teilzeit. So sieht es das Teilzeit- und Befristungsgesetz vor.

Wer länger als sechs Monate im Unternehmen ist, kann einen Antrag auf Teilzeit stellen. Das setzt voraus, dass im Betrieb regelmäßig mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Arbeitgeber ist gehalten, den Wünschen des Arbeitnehmers zu entsprechen. Er muss den Antrag auf Teilzeit genehmigen, wenn es nicht betriebliche Gründe gibt, die dagegensprechen.

Das wäre etwa denkbar, wenn es durch die Stundenreduzierung größere Probleme im Betriebsablauf gäbe oder dieser Schritt mit hohen Kosten für den Arbeitgeber verbunden wäre. Den Antrag auf Teilzeit sollten Beschäftigte mindestens drei Monate vor dem gewünschten Beginn der reduzierten Arbeitszeit stellen.

  • Sie müssen dabei nicht begründen, warum sie weniger arbeiten möchten.
  • Der Antrag kann sowohl schriftlich als auch mündlich gestellt werden.
  • Zum Nachweis ist die schriftliche Variante sinnvoller, etwa per E-Mail.
  • Im Antrag sollten Arbeitnehmer schreiben, wie viele Wochenstunden sie künftig arbeiten möchten und ab wann sie ihr Arbeitspensum verändern möchten.

Auch, wie die Arbeitszeit künftig verteilt werden soll, kann Bestandteil des Antrags auf Teilzeit sein. Das ist jedoch nicht zwingend – es kann auch später noch besprochen werden. Bildnachweis: George Rudy / Shutterstock.com

Wie kann ich Teilzeit beantragen?

Wie können Sie Teilzeit beantragen? – Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer, der in Vollzeit beschäftigt ist, einen Anspruch auf Teilzeit. Laut § 8 Teilzeit- und Befristungsgesetz können sogar Beschäftigte, die bereits in Teilzeit arbeiten, ihre Arbeitszeit noch weiter reduzieren.

Zudem haben Sie das Recht, nach oder während der Elternzeit in Teilzeit beschäftigt zu werden. Die wichtigste Voraussetzung für einen Antrag auf Teilzeitarbeit ist vor allem, dass Ihr Arbeitsverhältnis bereits seit sechs Monaten besteht. Außerdem müssen in Ihrem Unternehmen in der Regel mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Davon ausgenommen sind Auszubildende sowie andere zur Berufsbildung beschäftigte Personen. Wie Schreibt Man Einen Antrag Auf Stundenreduzierung Einen Antrag auf Teilzeit können Sie beispielsweise stellen, wenn Sie nach der Elternzeit wieder in den Job einsteigen wollen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie spätestens drei Monate vor Beginn der Teilzeit den Antrag beim Arbeitgeber stellen. Grundsätzlich kann dieser formfrei gestellt werden.

Die Gründe für Ihren Antrag auf Teilzeit müssen Sie dabei nicht angeben. Der Antrag kann sowohl mündlich als auch schriftlich gestellt werden. Es bietet sich allerdings immer an, ein Schriftstück zu verfassen, auf welches der Arbeitgeber schnellstmöglich antworten soll. Spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Teilzeit sollten Sie eine Antwort erhalten.

Hält er diese Frist nicht ein, beginnt die Teilzeit automatisch.

Kann arbeitszeitreduzierung abgelehnt werden?

Teilzeit abgelehnt aus betrieblichen Gründen – Rechtliche Möglichkeiten – Wie Schreibt Man Einen Antrag Auf Stundenreduzierung Wenn der Arbeitgeber Deinen Antrag auf Teilzeit abgelehnt hat, ist das natürlich für Dich erstmal ein Problem. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Arbeitgeber den Teilzeitantrag auch begründet abgelehnt hat. Die Frage, ob betriebliche Gründe Deinem Teilzeitantrag entgegenstehen, ist gerichtlich überprüfbar.

  1. Das Problem: Wenn Du nicht tätig wirst, bleibt alles beim Alten.
  2. Obwohl der Arbeitgeber keinen Grund hatte, Deinen Antrag auf Teilzeit abzulehnen.
  3. Daher bleibt Dir nur als Ausweg, die Entscheidung des Arbeitgebers gerichtlich überprüfen zu lassen.
  4. Sollten die entgegenstehenden betrieblichen Gründe des Arbeitgebers nur vorgeschoben oder rechtlich nicht stichhaltig sein, würde das Arbeitsgericht den Arbeitgeber dazu verurteilen, seine Zustimmung zur Arbeitszeitänderung zu erklären.

Mit Rechtskraft des Urteils gilt gemäß § 894 ZPO die Zustimmungserklärung als abgegeben. Das ist aber auch schon der Haken bei der ganzen Geschichte: Wir brauchen die Rechtskraft, Und bis diese eintritt, dauert es womöglich zwei Instanzen. Das entspricht zeitlich mehr als einem Jahr in der Arbeitsgerichtsbarkeit.

Wer darf von Vollzeit auf Teilzeit reduzieren?

Wann kann ich von Vollzeit auf Teilzeit wechseln? – Jeder hat grundsätzlich das Recht, von Vollzeit auf Teilzeit zu wechseln. Spielst du mit dem Gedanken, deine Arbeitsstunden zu verringern, kannst du mit der Geschäftsleitung reden. Ist deine Chefin eher eine harte Nuss, hast du sicher bessere Karten, wenn die gesetzlichen Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehören:

Dein Arbeitsverhältnis besteht seit mindestens sechs Monaten. Dein Arbeitgeber sollte in der Regel mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigen. Es zählen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unabhängig von ihrer Arbeitszeit. Nicht dazu zählen Auszubildende. Wer auf Brückenteilzeit setzt (zeitlich begrenzte Teilzeit, gilt seit Januar 2019), hat grundsätzlich einen Anspruch auf Teilzeit bei Arbeitgebern mit mehr als 45 Mitarbeitern.

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Wie wirkt sich 4-Tage-Woche auf Rente aus?

Wie wirkt sich 4 Tage Woche auf Rente aus? – Wie wirkt sich die Vier-Tage-Woche auf die Rente aus? – Fakt ist: Je weniger Sie arbeiten, desto geringer ist in der Regel Ihr Verdienst und desto mehr vermindert sich Ihre Rente. Die Rentenabzüge betreffen Sie aber nur, wenn sich die Stundenzahl Ihrer Arbeitswoche verkürzt.

Kann der Arbeitgeber eine 4-Tage-Woche ablehnen?

4-Tage-Woche: Das gilt rechtlich!

Eine 4-Tage-Woche bei gleichbleibender Wochenarbeitszeit auszuprobieren muss nicht schwer sein – einige Punkte sollten Sie aber beachten, damit das Experiment keinen ungewünschten Ausgang nimmt. Das beginnt schon bei der Formulierung. Das bewusste „Ausprobieren” hält Ihnen den Weg zurück zur 5-Tage-Woche offen. Komplizierter wird es, wenn die 4-Tage-Woche verbindlich und unbefristet festgelegt wird. Und was gilt bei der 4-Tage-Woche für Überstunden, Auszubildende oder bei Feiertagen und Krankheiten? Hier finden Sie die Antworten.

Die 4-Tage-Woche liegt als Arbeitszeitmodell aktuell voll im Trend. Immer mehr Chefs, die es ausprobiert haben, berichten von positiven Erfahrungen. Wie einfach oder kompliziert ist es aus rechtlicher Sicht eine 4-Tage-Woche einzuführen? Die Antworten kennt Kathrin Schulze Zumkley, Fachanwältin für Arbeitsrecht bei der Gütersloher Kanzlei,

  • Das Ausgangsszenario: Betriebe wollen eine 4-Tage-Woche bei gleichbleibender Wochenarbeitszeit von bis zu 40 Stunden einführen.
  • Wie stellen sie das an? Und welche Einschränkungen gelten? Foto: privat Kathrin Schulze Zumkley, Fachanwältin für Arbeitsrecht: „Die 4-Tage-Woche in Vollzeit können Arbeitgeber grundsätzlich ohne besondere Vorgaben umsetzen.” Ob es für Ihr Unternehmen einen einfachen Weg zur 4-Tage-Woche in Vollzeit gibt, hängt vor allem davon ab, ob Sie einen Betriebsrat haben.

Können Sie diese Frage für sich verneinen, steht der unkomplizierten Variante wenig im Weg. Denn: „Die 4-Tage-Woche in Vollzeit können Arbeitgeber grundsätzlich ohne besondere Vorgaben umsetzen”, sagt Kathrin Schulze Zumkley. Das ermöglicht – bis zu einer 40-Stunden-Woche – Paragraph 3 im Arbeitszeitgesetz (ArbZG): Demnach kann die Arbeitszeit der Arbeitnehmer auf bis zu zehn Stunden an einem Arbeitstag verlängert werden.

  • Tarifgebundene Unternehmen sollten zusätzlich lediglich prüfen, ob eine Regelung im Tarifvertrag der Einführung möglicherweise entgegensteht.
  • So könne die 4-Tage-Woche bei 40 Stunden als einseitige Anordnung beispielsweise mündlich vereinbart werden.
  • Der Betrieb kann sagen: ‚Wir probieren eine Vier-Tage-Woche aus und arbeiten an vier zusammenhängenden Tagen pro Woche‘.

Das geht auch ohne feste Vereinbarung im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes.” Durch die Formulierung des Ausprobierens behielten sich Unternehmen die Flexibilität von der 4-Tage-Woche wieder Abstand zu nehmen. Wird die 4-Tage-Woche hingegen mit den Mitarbeitern verbindlich und unbefristet vereinbart, sei der Arbeitgeber daran gebunden.

  1. Um dann zur 5-Tage-Woche zurückzukehren, müsse eine Einigung mit jedem einzelnen Mitarbeiter getroffen werden.
  2. Stimmen die Mitarbeiter dieser Änderung nicht zu, bliebe nur noch eine Änderungskündigung.
  3. Aus Angst davor, dass sie wegen Mitarbeitermangel Kunden verliert, hat Malermeisterin Jessica Hansen die 4-Tage-Woche eingeführt.

Nun wächst der Betrieb. In Betrieben mit einem Betriebsrat entfällt die Freiheit der einfachen Anordnung. „Wer einen Betriebsrat hat, muss Änderungen der Verteilung der Arbeitszeit mit dem Betriebsrat besprechen und eine Betriebsvereinbarung abschließen”, sagt Rechtsanwältin Schulze Zumkley.

In der Betriebsvereinbarung könnten Unternehmen festlegen, wie sie ihre 4-Tage-Woche gestalten wollen und ob sie dauerhaft gelten oder zeitlich begrenzt ausprobiert werden soll. „Auch ob Freitags- oder Samstagsarbeit bei betrieblichem Bedarf zulässig ist, kann in so eine Vereinbarung aufgenommen werden”, erklärt die Rechtsanwältin.

Der Betriebsrat habe dabei ein Mitbestimmungsrecht. Relevant kann die Betriebsvereinbarung auch für kleinere Betriebe werden. Denn sobald ein Unternehmen mindestens fünf volljährige Mitarbeitende beschäftigt, von denen wenigstens drei mehr als ein halbes Jahr im Betrieb arbeiten, könne ein Betriebsrat gewählt werden.

Der Nachteil daran, eine 40-Stunden-Woche auf 4 Tage zu verteilen: „An einem 10-Stunden-Arbeitstag habe ich keine Möglichkeit eine Überstunde oder auch nur eine Überminute anzuordnen”, sagt Schulze Zumkley. Auch freiwillige Zeitüberschreitungen der Mitarbeitenden, die zum Beispiel noch schnell ihre Baustelle fertigmachen wollen, seien nicht gestattet.

Denn zehn Arbeitsstunden täglich sind eine feste Grenze. Jeder Übertritt ist ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz und eine Ordnungswidrigkeit, die teuer werden kann: Wer einen Arbeitnehmer über die Grenzen der Arbeitszeit hinaus beschäftigt, muss mit Bußgeldern von bis zu 30.000 Euro rechnen.

See also:  Wie Lange HLt Ein Esta Antrag?

Grundsätzlich sind aber weiterhin möglich. Die müssen dann aber doch an einem fünften oder sechsten Tag – zum Beispiel Freitag, Samstag – geleistet werden. „Auch bei einer 4-Tage-Woche kann man mal eine 50- oder 60-Stundenwoche bei bis zu sechs Arbeitstagen machen, die Überstunden müssen aber innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes ausgeglichen werden”, sagt Schulze Zumkley.

Dabei sei zu beachten, dass über den Zeitraum eines halben Jahres der Durchschnitt der täglichen Arbeitszeit acht Stunden nicht überschreitet. Maßgeblich hierfür ist die Wochenarbeitszeit von maximal 48 Stunden (sechs Werktage mal acht Stunden täglicher Regelarbeitszeit).

  • Diesen Wochendurchschnitt dürfe man im halben Jahr nicht überschreiten.
  • Wer seinen Mitarbeitenden eine 4-Tage-Woche anbietet, muss auch dafür sorgen, dass der Urlaubsanspruch vertraglich angepasst wird.
  • Im Zweifel zahlen Betriebe drauf.
  • Auch bei einer 4-Tage-Woche gilt: müssen vom Mitarbeitenden nicht nachgeholt werden.

„Die Pflicht zur Arbeitsleistung ist eine Fixschuld, die zu einer bestimmten Zeit geschuldet wird”, stellt Rechtsanwältin Schulze Zumkley klar. „Ist jemand von Montag bis Donnerstag arbeitsleistungspflichtig, aber zum Beispiel am Montag wegen Krankheit verhindert, kann man nicht anordnen, die versäumte Arbeit am Freitag nachzuholen.” Zu bedenken sei, dass krankheitsbedingte Ausfälle an einzelnen Arbeitstagen einer 4-Tage-Woche potenziell teurer für den Betrieb sind.

Der Ausfall für einen Arbeitstag kostet dann zehn Stunden statt acht”, sagt die Fachanwältin für Arbeitsrecht. Dieser Nachteil fällt natürlich nur bei einzelnen Ausfalltagen ins Gewicht: Wer eine Woche krank ist, fehlt weiterhin 40 Stunden. Und wer an seinem freien Tag erkrankt, verursacht gar keine Ausfallkosten für das Unternehmen.

Was ist mit Feiertagen? „Auch Feiertage werden in einer 4-Tage-Woche nicht ausgeglichen”, sagt Schulze Zumkley. Ganz gleich, ob sie ungünstig für den Arbeitnehmer auf seinen freien Tag oder ungünstig für den Arbeitgeber auf einen Arbeitstag fielen. die vier Tage frei verschieben? Grundsätzlich könne der Arbeitgeber die zu arbeitenden Tage frei verschieben, sagt die Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Beispiel: Ein Baustellentermin verschiebt sich; anstatt am Montag wird das Team erst ab Mittwoch gebraucht. „Bei entsprechendem Vorlauf kann der Arbeitgeber anordnen, dass nicht von Montag bis Donnerstag, sondern von Mittwoch bis Samstag gearbeitet wird”, sagt Schulze Zumkley. Wie viel Vorlauf es braucht sei einzelfallabhängig.

Eine grobe Orientierung könne § 12 TzBfG zum Abrufarbeitsverhältnis liefern, der mindestens vier Tage vorschreibt. für verschiedene Mitarbeitende unterschiedliche Regelungen treffen? „Man darf keine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung vornehmen”, sagt die Rechtsanwältin.

„Machen die Monteure vier Tage, aber das Büro fünf Tage, weil die Erreichbarkeit gegeben sein muss, wäre es wahrscheinlich zulässig. Erlaube ich aber grundlos, nur acht von zehn vergleichbaren Mitarbeitenden die Vier-Tage-Woche, gäbe es Probleme mit der Gleichbehandlung.” Azubis die 4-Tage-Woche anbieten? Nicht mit 10-Stunden-Tagen: „Für minderjährige Azubis gilt in den meisten Branchen eine Maximalarbeitszeit von acht Stunden täglich, die zwingend eingehalten werden muss”, sagt Schulze Zumkley.

Auch sind für den Fachkräftenachwuchs weitere organisatorische Herausforderungen zu regeln: Wer betreut ihn freitags, wenn alle Mitarbeiter frei haben? Wie kommt er rechtzeitig von der Baustelle weg, wenn andere Kollegen dort zehn Stunden voll machen? Unternehmen, die mindestens 15 Mitarbeitende beschäftigen, sind grundsätzlich verpflichtet Teilzeit zu ermöglichen.

Das regelt das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) in, Ob das auch eine Verringerung der Arbeitstage beinhaltet, ist den Verhandlungspartnern überlassen. Der Arbeitgeber müsse sich mit dem Arbeitnehmer über die Verteilung der Arbeitszeit einigen. Nur wenn betriebliche Gründe es verhindern, den Teilzeit-Wunsch und die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit zu gewähren, kann der Arbeitgeber den Wunsch ablehnen.

„So ein betrieblicher Grund wäre beispielsweise, wenn durch eine Reduzierung auf eine 4-Tage-Woche das Telefon freitags nicht mehr besetzt werden könnte und dadurch Auftragseinbrüche drohen würden”, erklärt Schulze Zumkley. Die Höhe der Rente richtet sich nach dem Verdienst eines Arbeitnehmers.

  1. Die Einführung einer 4-Tage-Woche bei gleichbleibender Arbeitszeit hat daher keine nachteilige Auswirkung auf die Höhe der späteren Rente.
  2. Anders sieht es bei einer 4-Tage-Woche bei gleichzeitiger Teilzeit und somit geringerem Gehalt aus: Wo weniger verdient wird, wird weniger in die Rentenkasse eingezahlt und somit reduziert sich die Rente im Alter.

Das ist nicht ohne weiteres möglich. „Während viele Arbeitnehmer das Recht haben ihre Arbeitszeit zu verkürzen, kann ein Arbeitgeber nicht einseitig eine Änderung der Arbeitszeit anordnen”, betont Kathrin Schulze Zumkley. Wer die Arbeitszeit verkürzen und damit einhergehend Löhne mindern will, müsse gegebenenfalls den Weg einer Änderungskündigung gehen.

  • Ein geeignetes Mittel der Mitarbeiterbindung dürfte solch eine Maßnahme allerdings nicht sein.
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  • Viele Handwerker befürworten das Arbeitszeitmodell.

Doch es gibt auch negative Stimmen. Suchen Sie gute Fachkräfte? Wollen Sie Ihre Top-Mitarbeiter an sich binden? Hier 5 praktische Tipps für Ihren Alltag! : 4-Tage-Woche: Das gilt rechtlich!

Hat man bei einer 4-Tage-Woche weniger Urlaub?

Urlaub und Gehalt – was ändert sich? – Die Frage nach Urlaub und Gehalt ist natürlich für Arbeitnehmer eine wichtige, wenn es um eine mögliche Verkürzung der Arbeitszeit geht. Wir klären die einzelnen Punkte:

Gehalt: Grundsätzlich wird das Gehalt nach Tarif oder individuell ausgehandelt bezahlt. Wenn Sie Ihre Arbeitszeit um einen Tag kürzen wollen, ohne gleichzeitig an den anderen Tagen mehr zu arbeiten, würde das eine Lohnerhöhung von 20 Prozent bedeuten. Gesetzlich lässt sich eine solche Gehaltserhöhung nicht verordnen, da sie in die Tarifautonomie eingreift. Urlaub: Der gesetzlich vorgeschriebene Mindesturlaub beträgt mindestens 20 Tage pro Jahr – bezogen auf eine Arbeitsstelle mit fünf Arbeitstagen. Reduzieren Sie Ihre Arbeitszeit auf vier Tage pro Woche, verringert sich der Urlaubsanspruch auf 16 Tage pro Jahr. Grund dafür ist, dass Sie ja dann sowieso einen Tag pro Woche frei haben. In beiden Modellen haben Sie aber vier Wochen im Jahr Urlaub.

Die Vier-Tage-Woche ist in Deutschland äußerst beliebt, allerdings bei vollem Lohnausgleich.63 Prozent der Arbeitnehmer hätten gegen dieses Arbeitszeitmodell nichts einzuwenden. Nur 14 Prozent würden Abschläge akzeptieren, das hat jedenfalls eine Yougov-Umfrage im November 2022 ergeben.

Kann ich von 40 Stunden auf 30 Stunden reduzieren?

Arbeitszeitverkürzung durch das Unternehmen – Doch wie sieht es aus, wenn die Initiative nicht von Ihnen ausgeht, sondern der Arbeitgeber Ihre Arbeitszeit verkürzen möchte – zeitlich begrenzt oder längerfristig? Natürlich bedeutet das für Sie, weniger zu arbeiten und damit auch am Monatsende weniger Geld im Portemonnaie zu haben – einmal abgesehen davon, dass in Folge dessen auch Arbeitslosenbezüge und Rentenhöhe sinken.

  • Deshalb werden Sie vielleicht nicht allzu glücklich sein, wenn der Wunsch nicht von Ihnen, sondern von Ihrem Chef ausgesprochen wird.
  • So einfach nach Lust und Laune kann der Arbeitgeber Ihre Arbeitszeit nicht kürzen.
  • In Ihrem Arbeitsvertrag ist schließlich eine Stundenzahl festgelegt.
  • Schauen Sie einmal nach, welche Regelung Sie und Ihr Arbeitgeber getroffen haben.

Wenn dort beispielsweise festgehalten wurde, dass die Arbeitszeit von Seiten des Arbeitgebers je nach betrieblicher Notwendigkeit gekürzt werden darf, dann darf er diese auch durchsetzen. Dabei muss er sich jedoch an einen bestimmten Rahmen halten: So darf er die derzeit geltende Arbeitszeit nicht um mehr als 20% kürzen.

  1. Dann ist eine vereinbarte Klausel zur Arbeitszeitveränderung im Arbeitsvertrag nämlich unwirksam.
  2. Wenn Sie also bisher 40 Stunden in der Woche gearbeitet haben, darf der Arbeitgeber Ihre Stundenzahl nur auf höchsten 32 Stunden reduzieren.
  3. Wenn Sie als Mitarbeiter mit einer Reduzierung nicht einverstanden sind, können Sie notfalls dagegen klagen.

Ihr Arbeitgeber muss nachweisen, dass er nicht nur bestimmten Mitarbeitern die Arbeitszeit kürzen will, sondern dass diese Regelung bei allen Mitarbeitern Anwendung findet.

Wie sage ich meinem Chef Dass ich Teilzeit arbeiten will?

Frage an den Jobcoach : Darf der Chef mir verbieten, die Arbeitszeit zu reduzieren? – 14. Mai 2017, 14:45 Uhr Kilian B. möchte gern weniger arbeiten, sein Chef hat den Antrag aber abgelehnt. Nun bittet B. den SZ-Jobcoach um Rat. SZ-Leser Kilian B. fragt: Ich arbeite als Sachbearbeiter in einem Kundenservice-Team mit 30 Leuten.

  • Aus persönlichen Gründen möchte ich meine Arbeitszeit von 40 auf 30 Wochenstunden reduzieren.
  • Leider wurde mein Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass die zehn Stunden betrieblich nicht ausgeglichen werden können und dass Teilzeitarbeit nur für Kollegen mit Kindern möglich sei.
  • Da mein Antrag bereits zu leichter Verärgerung bei meinem Chef geführt hat, möchte ich ungern durch das Hinzuziehen eines Anwalts einen Konflikt auslösen.

Haben Sie eine Idee, wie ich die Reduzierung trotzdem durchsetzen kann? Ina Reinsch antwortet: Lieber Herr B., mit Ihrem Wunsch stehen Sie nicht allein. Immer mehr Beschäftigte in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Quote im Jahr 2015 bei 28,7 Prozent.

Als Arbeitnehmer haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit. Er ist in Paragraf acht des Teilzeit- und Befristungsgesetzes geregelt und setzt voraus, dass der Mitarbeiter seit mehr als sechs Monaten in dem Betrieb ist und dieser mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt. Teilzeitkräfte zählen hier mit, nicht jedoch Auszubildende.

Der SZ-Jobcoach Ina Reinsch hat Jura, Kriminologie und Soziologie in München und Zürich studiert. Heute lebt sie als Rechtsanwältin, Autorin und Referentin in München und befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Arbeitsrecht. Wer seinen Wunsch nach Reduzierung der Arbeitszeit geltend macht, sollte dabei die gewünschte Verteilung der Wochenstunden auf die einzelnen Tage angeben.

  • Im Prinzip kann man den Antrag mündlich stellen.
  • Aus Beweisgründen empfiehlt sich jedoch ein schriftlicher Antrag.
  • Den Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit müssen Mitarbeiter mindestens drei Monate vor deren Beginn geltend machen.
  • Der Arbeitgeber muss dem Wunsch entsprechen, wenn nicht betriebliche Gründe entgegenstehen – so formuliert es das Gesetz.
See also:  Wann Wird Elterngeld Nach Antrag Ausgezahlt?

Ein betrieblicher Grund liegt unter anderem dann vor, “wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht”. Der Chef muss seine Entscheidung spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn schriftlich mitteilen.

  1. Zuvor muss er die Arbeitszeitreduzierung mit dem Mitarbeiter besprechen.
  2. Ziel ist es, sich über das Ob und Wie zu einigen.
  3. Reagiert der Chef nicht rechtzeitig, so verringert sich die Arbeitszeit im gewünschten Umfang – und zwar ganz automatisch.
  4. Nun haben Sie Ihren Antrag bereits gestellt und eine Ablehnung kassiert.

Leider sagen Sie nicht, innerhalb welches Zeitrahmens ihr Chef sein Nein bekannt gegeben hat. Er beruft sich jedenfalls auf betriebliche Gründe, nämlich: Die zehn Stunden könnten nicht ausgeglichen werden und Teilzeitarbeit sei nur für Kollegen mit Kindern möglich.

  • Das letzte Argument widerspricht dem Gesetzeswortlaut, denn Teilzeitarbeit ist grundsätzlich für alle Arbeitnehmer möglich.
  • Was den betrieblichen Ausgleich Ihrer Stunden betrifft, muss man genauer hinsehen.
  • Grundsätzlich gilt für die Ablehnung eines solchen Antrags: Der Arbeitgeber muss ganz konkret vortragen, was dem entgegensteht.

Eine allgemein gehaltene Behauptung genügt nicht. Seine betrieblichen Gründe müssen zudem ein gewisses Gewicht haben. Sie arbeiten in einem Team mit 30 Kollegen. Möglicherweise ließen sich Ihre Stunden auf die anderen Mitarbeiter verteilen oder man könnte eine Teilzeitkraft engagieren.

Seine Begründung scheint daher etwas dünn. Was können Sie tun? Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Arbeitgeber den Wunsch nach Teilzeitarbeit spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn abgelehnt hat. Wenn nicht, ist die Reduzierung Ihrer Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche wirksam. Hat er rechtzeitig reagiert, Ihren Antrag aber unberechtigt abgelehnt, können Sie Ihren Wunsch erneut vortragen und Ihren Arbeitgeber auf die Rechtslage hinweisen.

Möglicherweise können Sie auch den Betriebsrat einschalten und eine Klärung herbeiführen. Lehnt der Arbeitgeber die Verringerung der Arbeitszeit ab, müssten Sie leider beim Arbeitsgericht Klage auf Zustimmung des Arbeitgebers zur Verringerung der Arbeitszeit erheben.

  1. Ich möchte allerdings an dieser Stelle noch auf zwei Dinge aufmerksam machen: Lehnt der Chef die Arbeitszeitreduzierung aus berechtigten Gründen ab oder stimmt er ihr zu, muss ein Mitarbeiter zwei Jahre warten, bevor er erneut eine Verringerung seiner Arbeitszeit beantragen kann.
  2. Zudem sollten Arbeitnehmer bedenken, dass sich mit der Stundenreduzierung auch der Arbeitsvertrag ändert.

Von dem dann geltenden Teilzeitvertrag kommen sie nur durch eine Einigung mit ihrem Arbeitgeber wieder zu einer Vollzeitstelle zurück. Denn ein Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit existiert grundsätzlich nicht. Allerdings müssen Arbeitgeber den Wunsch von Teilzeitbeschäftigten nach einer Arbeitszeitverlängerung insofern berücksichtigen, als sie diese Mitarbeiter bei der Besetzung frei werdender Arbeitsplätze vorrangig berücksichtigen – vorausgesetzt, der Mitarbeiter weist die entsprechende Eignung auf und es stehen keine dringenden betrieblichen Gründe oder Arbeitszeitwünsche anderer teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter entgegen.

Wie kann ich von Vollzeit auf Teilzeit wechseln?

Jede:r Angestellte hat das Recht auf Teilzeit – Das Recht auf Teilzeit steht generell allen Angestellten zu. Somit können Männer und Frauen gleichermaßen in die Teilzeitbeschäftigung wechseln, wenn sie dies wünschen. Dies gilt, wenn man mindestens sechs Monate im Job ist und es sich um ein Unternehmen mit mindestens 15 Beschäftigten handelt.

  1. Dann kann ein entsprechender Antrag eingereicht werden.
  2. Ebenso kann ein Anspruch auf Teilzeit bestehen, wenn dies in Dienstvereinbarungen festgehalten wurde oder es einen entsprechen Tarifvertrag gibt.
  3. Zudem können Sondergesetze einen Anspruch auf Teilzeit bieten.
  4. In diesem Zusammenhang gibt es die Empfehlung, dass man sich vor der Entscheidung in Teilzeit zu wechseln darüber informiert, welche finanziellen Folgen dies hätte.

Dabei sollte man nicht nur auf den künftigen Lohn achten, sondern ebenso auch auf die Auswirkungen auf die spätere Rente. Diese können mitunter deutlich relevanter sein. Zur ersten Orientierung bietet sich beispielsweise an, wie ihn das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bereitstellt.

Wie viele Stunden im Monat ist Teilzeit?

Wie viele Stunden im Monat bei 20 Stunden Woche? – Monatliche Arbeitszeit Rechner In Deutschland gibt es einige wichtige Dinge, die man über die monatliche Arbeitszeit wissen sollte: Die monatliche Arbeitszeit in Deutschland beträgt in der Regel zwischen 160 und 240 Stunden pro Monat, je nach Branche und Arbeitsvertrag.

  1. Die monatliche Arbeitszeit wird oft in Arbeitsverträgen festgelegt und kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren.
  2. Es gibt jedoch auch branchenspezifische Tarifverträge, die die monatliche Arbeitszeit festlegen.
  3. Die monatliche Arbeitszeit in Deutschland ist in der Regel höher als in anderen europäischen Ländern.

Laut Eurostat arbeiten die Deutschen im Durchschnitt 41 Stunden pro Woche, während die Arbeitszeit in anderen Ländern wie Frankreich oder Italien niedriger ist. Die monatliche Arbeitszeit kann sich auch auf die Höhe des Lohns auswirken. Arbeiter, die mehr Stunden pro Monat arbeiten, verdienen in der Regel mehr Geld als Arbeiter, die weniger Stunden pro Monat arbeiten.

  • Es gibt auch verschiedene Arten von Arbeitszeit, die sich auf die Tages- oder Nachtzeit beziehen.
  • Zum Beispiel gibt es die regelmäßige Arbeitszeit, die für die Arbeitszeiten zwischen 6 und 20 Uhr gezahlt wird, und die Mehrarbeit, die für Arbeitszeiten gezahlt wird, die über die regelmäßige Arbeitszeit hinausgehen.

Insgesamt gibt es in Deutschland viele Faktoren, die die monatliche Arbeitszeit beeinflussen können. Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer verstehen, welche Faktoren in ihrem Fall relevant sind, damit sie eine realistische Arbeitszeit haben, die ihren Bedürfnissen und Zielen entspricht.

  • Die Berechnung der monatlichen Arbeitszeit kann für Arbeitnehmer wichtig sein, um sicherzustellen, dass sie die gesetzlichen Anforderungen an die Arbeitszeit einhalten und ihre Arbeitsbelastung im Griff haben.
  • Hier sind einige Tipps, wie man die monatliche Arbeitszeit berechnen kann: Die monatliche Arbeitszeit wird in der Regel in Stunden pro Monat angegeben.

Um die monatliche Arbeitszeit zu berechnen, muss man zunächst die Anzahl der Stunden pro Woche und die Anzahl der Wochen pro Monat kennen. Zum Beispiel arbeitet eine Person, die 40 Stunden pro Woche arbeitet, 160 Stunden pro Monat, wenn es 4 Wochen pro Monat gibt.40 Stunden • 4 Wochen = 160 Stunden Wenn eine Person Mehrarbeit oder Überstunden hat, muss dies in die Berechnung der monatlichen Arbeitszeit einbezogen werden.

Zum Beispiel arbeitet eine Person, die 40 Stunden pro Woche arbeitet und 10 Stunden Mehrarbeit hat, 170 Stunden pro Monat.40 Stunden + 10 Stunden = 50 Stunden 50 Stunden • 4 Wochen = 200 Stunden Wenn eine Person Urlaub oder Feiertage hat, muss dies in die Berechnung der monatlichen Arbeitszeit einbezogen werden.

Zum Beispiel arbeitet eine Person, die 40 Stunden pro Woche arbeitet und 2 Wochen Urlaub hat, 80 Stunden pro Monat.40 Stunden • 2 Wochen = 80 Stunden Wenn eine Person Teilzeitarbeit hat, muss dies in die Berechnung der monatlichen Arbeitszeit einbezogen werden.

Zum Beispiel arbeitet eine Person, die 20 Stunden pro Woche arbeitet, 80 Stunden pro Monat.20 Stunden • 4 Wochen = 80 Stunden Insgesamt gibt es viele Faktoren, die die monatliche Arbeitszeit beeinflussen können. Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer ihre monatliche Arbeitszeit sorgfältig berechnen, um sicherzustellen, dass sie die gesetzlichen Anforderungen einhalten und ihre Arbeitsbelastung im Griff haben.

Hier ganz einfach die monatliche Arbeitszeit berechnen. In Europa gibt es erhebliche Unterschiede in der durchschnittlichen monatlichen Arbeitszeit von Land zu Land, Laut Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, arbeiten die Menschen in den verschiedenen Ländern im Durchschnitt wie folgt: Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit in Deutschland beträgt zwischen 160 und 240 Stunden pro Monat und liegt damit im Vergleich zu anderen Ländern auf der höheren Seite.

  1. Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit in Frankreich beträgt zwischen 150 und 220 Stunden pro Monat,
  2. Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit in Italien beträgt zwischen 150 und 210 Stunden pro Monat,
  3. Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit in Spanien beträgt zwischen 140 und 200 Stunden pro Monat,

Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit in Großbritannien beträgt zwischen 140 und 190 Stunden pro Monat, Es ist wichtig zu beachten, dass die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit in Europa von vielen Faktoren abhängen kann, wie der Branche, in der die Menschen arbeiten, und den Arbeitsbedingungen.

  • Es gibt also keine Garantie, dass die Menschen in einem bestimmten Land immer eine bestimmte monatliche Arbeitszeit haben.
  • Insgesamt gibt es in Europa erhebliche Unterschiede in der durchschnittlichen monatlichen Arbeitszeit von Land zu Land.
  • Es ist wichtig, dass Arbeitnehmer sich über die Arbeitszeiten in den verschiedenen Ländern informieren, bevor sie sich für eine Karriere entscheiden.

: Monatliche Arbeitszeit Rechner

Wie viele Stunden macht man bei Teilzeit?

Wie viele Stunden beinhaltet ein Teilzeitjob? – Da eine Teilzeitstelle in Relation zu einer Vollzeitstelle steht, ist die Frage nach der Stundenanzahl nicht pauschal zu beantworten. Laut Gesetz liegt Teilzeit vor, wenn die Arbeitsstunden pro Woche weniger sind als bei einer Vollzeitstelle.

  1. Diese volle Stelle zum Vergleich muss im selben Unternehmen und von der Arbeit her vergleichbar sein.
  2. Arbeiten alle Angestellten normalerweise 40 Stunden, sind 39 Stunden theoretisch bereits eine Teilzeitstelle.
  3. Deswegen gibt es den Begriff vollzeitnahe Teilzeit, der allgemein eine Teilzeitstelle mit 30 oder mehr Stunden pro Woche beschreibt.

Nach § 12 TzBfG gibt es die Möglichkeit, Arbeit auf Abruf zu verrichten. Teilzeitmitarbeiter kommen dann, wenn Arbeit anfällt. Auch hier ist eine wöchentliche Stundenanzahl vereinbart oder es gilt die gesetzliche von 20 Stunden. Ein Arbeitgeber muss solche Mitarbeiter mindestens vier Tage im Voraus über ihre Arbeitstage benachrichtigen.

See also:  Wie Weit Ist Mein Arbeitslosengeld Antrag?

Was muss ich bei Arbeitszeitverkürzung beachten?

Arbeitszeitverkürzung durch Familienpflegezeit – ‌Arbeitnehmer, die zuhause einen Angehörigen pflegen, haben nach § 2 FPfZG die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Das ist für eine Dauer von längstens 24 Monaten möglich. Die Arbeitszeit während der Pflegezeit darf dabei allerdings nicht weniger als 15 Stunden pro Woche betragen.

  • ‌ ‌Gemäß § 2a Abs.1 FPfZG hat der Arbeitnehmer die Verringerung der Arbeitszeit mindestens 8 Wochen im Voraus in schriftlicher Form anzukündigen.
  • Dabei muss der Arbeitnehmer erklären, für welchen Zeitraum und in welchem Umfang er die Arbeitszeitverkürzung wünscht.
  • Ebenso die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit.

‌ ‌Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben eine schriftliche Vereinbarung über die Arbeitszeitverkürzung zu treffen. Diese hat den Wünschen des Arbeitnehmers zu entsprechen. Vorausgesetzt, dass es keine dringenden betrieblichen Gründe gibt, die diesen entgegenstehen ( § 2a Abs.2 FPfZG ). Hinweis: Die Pflegebedürftigkeit des Angehörigen hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber mittels Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung nachzuweisen.

Wie wirkt sich arbeitszeitreduzierung auf die Rente aus?

Recht auf weniger Rente wegen Teilzeit – Jeder Beschäftigte steht grundsätzlich vor dem Abschluss eines Anstellungsvertrages immer vor der Wahl, ob er in Teil- oder Vollzeit arbeiten möchte. Gerade für Eltern oder Personen, die Familienmitglieder pflegen, stellt eine Halbtagsstelle eine gute Option dar, um berufliche und private Pflichten miteinander zu vereinen,

  • Doch mit dem Weniger an Arbeit geht auch ein geringerer Verdienst einher.
  • Das ist nicht nur monatlich am Kontostand sichtbar, sondern zeigt seine Auswirkungen auch langfristig hinsichtlich der Altersvorsorge.
  • Denn eine Beschäftigung in Teilzeit vermindert die Rente des derart Angestellten.
  • Ürzt der Beschäftigte seine Arbeitszeit von einer 40- auf eine 20-Stunden-Woche, so halbiert sich der Rentenbeitrag.

Dem Betreffenden werden dann aufgrund der Teilzeit bei der Rente weniger Punkte gutgeschrieben,

Wie viele Stunden bei 60 %?

60 Prozent Arbeiten Wieviel Stunden?

Pensum Arbeitstage pro Woche 5 Ferienwochen pro Jahr
80% 4 20 Ferientage à 8 Std.
60% 3 15 Ferientage à 8 Std.
40% 2 10 Ferientage à 8 Std.
20% 1 5 Ferientage à 8 Std.

Welche Nachteile hat die Reduzierung der Arbeitszeit?

Welche Nachteile hat Teilzeit? – Ein Nachteil von Teilzeit ist das niedrigere Gehalt. Reduzieren Sie von 40 auf 30 Stunden, bekommen Sie 25 Prozent weniger Bruttogehalt. Da Steuern aber progressiv sind, sinkt Ihr Nettogehalt – je nach Gehaltsstufe und Steuerklasse – weniger stark als ihr Bruttogehalt, Der Nettostundenlohn kann also steigen.

Ist 35 Stunden die Woche Teilzeit?

In den meisten Betrieben gelten Wochenarbeitszeiten zwischen 35 und 40 Stunden als Vollzeitbeschäftigung. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Vollzeitbeschäftigte einen Anspruch auf Teilzeitarbeit.

Wann kann ich meine Arbeitszeit reduzieren?

Recht auf Teilzeit: Wann kann Teilzeit abgelehnt werden? – Seit 2001 gibt es ein Recht auf Teilzeit für Angestellte. Das ist jedoch an drei Kriterien geknüpft: Sie arbeiten bereits mindestens sechs Monate in Ihrem Job, Ihr Arbeitgeber beschäftigt mindestens 15 Personen, und Sie haben in den letzten zwei Jahren nicht schon mal Ihre Arbeitszeit reduziert oder Ihr Arbeitgeber hat Ihren Antrag auf Reduktion nicht schon einmal berechtigt abgelehnt. >> Lesen Sie hier: In diesen sieben Teilzeitjobs verdienen Sie Vollzeitgehalt Sind diese Punkte gegeben, können nur noch betriebliche Gründe im Weg stehen. Dabei muss der Arbeitgeber jedoch genau begründen, warum Teilzeit nicht möglich ist.

Wie schnell kann man Arbeitszeit reduzieren?

Frage an den Jobcoach : Darf der Chef mir verbieten, die Arbeitszeit zu reduzieren? – 14. Mai 2017, 14:45 Uhr Kilian B. möchte gern weniger arbeiten, sein Chef hat den Antrag aber abgelehnt. Nun bittet B. den SZ-Jobcoach um Rat. SZ-Leser Kilian B. fragt: Ich arbeite als Sachbearbeiter in einem Kundenservice-Team mit 30 Leuten.

Aus persönlichen Gründen möchte ich meine Arbeitszeit von 40 auf 30 Wochenstunden reduzieren. Leider wurde mein Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass die zehn Stunden betrieblich nicht ausgeglichen werden können und dass Teilzeitarbeit nur für Kollegen mit Kindern möglich sei. Da mein Antrag bereits zu leichter Verärgerung bei meinem Chef geführt hat, möchte ich ungern durch das Hinzuziehen eines Anwalts einen Konflikt auslösen.

Haben Sie eine Idee, wie ich die Reduzierung trotzdem durchsetzen kann? Ina Reinsch antwortet: Lieber Herr B., mit Ihrem Wunsch stehen Sie nicht allein. Immer mehr Beschäftigte in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Quote im Jahr 2015 bei 28,7 Prozent.

Als Arbeitnehmer haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit. Er ist in Paragraf acht des Teilzeit- und Befristungsgesetzes geregelt und setzt voraus, dass der Mitarbeiter seit mehr als sechs Monaten in dem Betrieb ist und dieser mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt. Teilzeitkräfte zählen hier mit, nicht jedoch Auszubildende.

Der SZ-Jobcoach Ina Reinsch hat Jura, Kriminologie und Soziologie in München und Zürich studiert. Heute lebt sie als Rechtsanwältin, Autorin und Referentin in München und befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Arbeitsrecht. Wer seinen Wunsch nach Reduzierung der Arbeitszeit geltend macht, sollte dabei die gewünschte Verteilung der Wochenstunden auf die einzelnen Tage angeben.

  • Im Prinzip kann man den Antrag mündlich stellen.
  • Aus Beweisgründen empfiehlt sich jedoch ein schriftlicher Antrag.
  • Den Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit müssen Mitarbeiter mindestens drei Monate vor deren Beginn geltend machen.
  • Der Arbeitgeber muss dem Wunsch entsprechen, wenn nicht betriebliche Gründe entgegenstehen – so formuliert es das Gesetz.

Ein betrieblicher Grund liegt unter anderem dann vor, “wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht”. Der Chef muss seine Entscheidung spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn schriftlich mitteilen.

Zuvor muss er die Arbeitszeitreduzierung mit dem Mitarbeiter besprechen. Ziel ist es, sich über das Ob und Wie zu einigen. Reagiert der Chef nicht rechtzeitig, so verringert sich die Arbeitszeit im gewünschten Umfang – und zwar ganz automatisch. Nun haben Sie Ihren Antrag bereits gestellt und eine Ablehnung kassiert.

Leider sagen Sie nicht, innerhalb welches Zeitrahmens ihr Chef sein Nein bekannt gegeben hat. Er beruft sich jedenfalls auf betriebliche Gründe, nämlich: Die zehn Stunden könnten nicht ausgeglichen werden und Teilzeitarbeit sei nur für Kollegen mit Kindern möglich.

Das letzte Argument widerspricht dem Gesetzeswortlaut, denn Teilzeitarbeit ist grundsätzlich für alle Arbeitnehmer möglich. Was den betrieblichen Ausgleich Ihrer Stunden betrifft, muss man genauer hinsehen. Grundsätzlich gilt für die Ablehnung eines solchen Antrags: Der Arbeitgeber muss ganz konkret vortragen, was dem entgegensteht.

Eine allgemein gehaltene Behauptung genügt nicht. Seine betrieblichen Gründe müssen zudem ein gewisses Gewicht haben. Sie arbeiten in einem Team mit 30 Kollegen. Möglicherweise ließen sich Ihre Stunden auf die anderen Mitarbeiter verteilen oder man könnte eine Teilzeitkraft engagieren.

  1. Seine Begründung scheint daher etwas dünn.
  2. Was können Sie tun? Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Arbeitgeber den Wunsch nach Teilzeitarbeit spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn abgelehnt hat.
  3. Wenn nicht, ist die Reduzierung Ihrer Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche wirksam.
  4. Hat er rechtzeitig reagiert, Ihren Antrag aber unberechtigt abgelehnt, können Sie Ihren Wunsch erneut vortragen und Ihren Arbeitgeber auf die Rechtslage hinweisen.

Möglicherweise können Sie auch den Betriebsrat einschalten und eine Klärung herbeiführen. Lehnt der Arbeitgeber die Verringerung der Arbeitszeit ab, müssten Sie leider beim Arbeitsgericht Klage auf Zustimmung des Arbeitgebers zur Verringerung der Arbeitszeit erheben.

Ich möchte allerdings an dieser Stelle noch auf zwei Dinge aufmerksam machen: Lehnt der Chef die Arbeitszeitreduzierung aus berechtigten Gründen ab oder stimmt er ihr zu, muss ein Mitarbeiter zwei Jahre warten, bevor er erneut eine Verringerung seiner Arbeitszeit beantragen kann. Zudem sollten Arbeitnehmer bedenken, dass sich mit der Stundenreduzierung auch der Arbeitsvertrag ändert.

Von dem dann geltenden Teilzeitvertrag kommen sie nur durch eine Einigung mit ihrem Arbeitgeber wieder zu einer Vollzeitstelle zurück. Denn ein Anspruch auf Verlängerung der Arbeitszeit existiert grundsätzlich nicht. Allerdings müssen Arbeitgeber den Wunsch von Teilzeitbeschäftigten nach einer Arbeitszeitverlängerung insofern berücksichtigen, als sie diese Mitarbeiter bei der Besetzung frei werdender Arbeitsplätze vorrangig berücksichtigen – vorausgesetzt, der Mitarbeiter weist die entsprechende Eignung auf und es stehen keine dringenden betrieblichen Gründe oder Arbeitszeitwünsche anderer teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter entgegen.

Welche Nachteile hat die Reduzierung der Arbeitszeit?

Nachteile einer Arbeitszeitverringerung – Allerdings kann es auch negative Konsequenzen geben, sollten Sie sich dazu entscheiden, Ihre Arbeitszeit zu reduzieren:

Es liegt auf der Hand, dass weniger Arbeit auch weniger Geld bedeutet. Machen Sie sich im Voraus darüber Gedanken, ob Sie Ihren derzeitigen Lebensstandard auch dann halten können. Miete, Strom, Heizung, Wasser und die ganzen Nebenkosten werden im Gegensatz zu Ihrer Arbeitszeit nicht reduziert. Verkürzte Arbeitszeit kann Ihre zukünftige Rente ebenfalls verkleinern. Es gilt der einfache Grundsatz: Je höher das Gehalt, desto höher die Rente. (Dauer-)Teilzeitbeschäftigten mangelt es in späten Jahren an einer passablen Rente. Tipp: Trotz einer Arbeitszeitverkürzung kann die gesetzliche Rente aufgewertet werden, indem Sie für jedes Kind die Elternzeit anrechnen lassen, freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen und private Vorsorge in Form von Fonds oder Riester-Rente betreiben. Für viele Menschen ist ihre Arbeit oft anstrengend, aber dennoch erfüllend. Schließlich wird man gefordert, lernt Kollegen und Freunde kennen und wird dazu ermutigt, immer wieder neue Aufgaben zu übernehmen. Nach einer Arbeitszeitverkürzung können insbesondere persönliche Verbindungen schwächer werden. Je seltener man in der Woche zur Arbeit erscheint, umso weniger weiß man über interne Zusammenhänge Bescheid. Auf Dauer kann das zu einem Gefühl des Ausgeschlossen-Seins führen.

Seit 2020 gelten neue Regeln zur Arbeitszeiterfassung, die wir für Sie im nächsten Artikel zusammengefasst haben.