Wie Lange Hat Die Rentenversicherung Zeit Einen Antrag Zu Bearbeiten?

Wie Lange Hat Die Rentenversicherung Zeit Einen Antrag Zu Bearbeiten
Hiernach gilt eine Frist für die Bearbeitungsdauer eines Antrages von sechs Monaten.

Wie lange dauert die Bearbeitung bei der Rentenversicherung?

Bis zu einem Bescheid dauert es mindestens 6, eher 12-18 Monate insbesondere bei der DRV Bund.

Wie lange dauert Antwort auf Rentenantrag?

Die übliche Frist beträgt einen Monat. Versicherte, die im Ausland leben, haben bis zu drei Monate Zeit.

Wie weit ist mein Rentenantrag?

Den aktuellen Sachstand können Sie nur beim zuständigen Rententräger erfahren. Wenn im Vorfeld die Voraussetzungen für eine Rentenzahlung geprüft wurden, müsste Ihre Mutter das doch mit ihrem Arbeitgeber geklärt haben.

Warum dauert der rentenbescheid so lange?

Ist der Antrag unvollständig, kann die Bearbeitung auch länger dauern. Sind vier Monate seit der Beantragung verstrichen, sollten sich Betroffene formlos an die Rentenversicherung wenden, im besten Fall schriftlich.

Wie lange dauert es bis die EM Rente bewilligt wird?

Welche Unterlagen benötige ich? – Zu dem Antrag auf Erwerbsminderungsrente gehören zahlreiche Unterlagen. Der Antragsteller findet bei der Deutschen Rentenversicherung die entsprechenden Formulare zum, Mit einer sorgfältigen Vorbereitung der Anträge verkürzt sich die Bearbeitungszeit.

Antrag auf Versichertenrente (Hauptantrag) Erläuterungen zum Antrag Anlage zur Feststellung der Erwerbsminderung Eventuell entsprechendes zu dieser Anlage Ein Selbsteinschätzungsbogen Fragebogen zur Prüfung der Vertrauensschutzregelung Meldung zur Krankenversicherung der Rentner Ergänzungsblatt zur oben genannten Meldung Antrag auf Zuschuss zur Krankenversicherung nach § 106 SGB VI Bescheinigung des privaten Krankenversicherers zur Krankenversicherung (falls vorhanden) Fragebogen wegen Übergang von Schadensersatzansprüchen Aufstellung über eingereichte oder nachzureichende Unterlagen

Derzeit gibt es keine klaren Regelungen, in welchem Zeitraum über einen Erwerbsminderungsrente-Antrag beschieden wird. Geschweige denn, wie lange es dauert, bis die Erwerbsminderungsrente bewilligt wird. Immerhin müssen Betroffene leider damit rechnen, dass ihr Antrag zuerst einmal abgelehnt wird.

In diesem Fall sollte immer Widerspruch eingelegt werden. Dennoch gibt es Richtzeiten, an denen sich auch die Rentenversicherung orientieren muss. Entsprechend sollte niemand länger als sechs Monate auf seinen Bescheid warten müssen. Allerdings kommt es auch vor, dass Erwerbsgeminderte bereits nach wenigen Wochen wissen, wie es für sie weitergeht.

Vor allem dann, wenn alle Unterlagen ordnungsgemäß vorbereitet sind und der Fall klar liegt. Verzögerungen treten dann ein, wenn Unterlagen nachgereicht werden müssen. Oder wenn Unklarheiten bestehen und Gutachter eingeschaltet werden. Sollte ein abgelehnter Bescheid auch auf Widerruf nicht positiv beschieden werden, geht der Weg häufig zum Sozialgericht.

Entscheidungsdauer über den Antrag auf Erwerbsminderungsrente: höchstens sechs Monate Entscheidung bei Widerspruch gegen abgelehnten Antrag: höchstens drei Monate

Die Deutsche Rentenversicherung lehnte 2015 insgesamt 41 Prozent der Anträge auf Erwerbsminderungsrente ab, wie die herausfand. Damit stellt sich die Frage, was dann zu tun ist. Schließlich hat es seinen Grund, warum die finanzielle staatliche Unterstützung beantragt wird.

Die Gründe dafür, dass die Erwerbsminderungsrente abgelehnt wird, sind nicht gerade vielfältig. Wer sich gut informiert, kann unter Umständen die Stolperfallen vermeiden. Wie bereits beschrieben muss der Versicherte eine Wartezeit von fünf Mitgliedsjahren erfüllen. In dieser Zeit müssen mindestens 3 Jahre Beitrag bezahlt werden.

Trifft dies in Ihrem Fall nicht zu, bringen Sie in Erfahrung, ob Ihnen andere Anrechnungszeiten zustehen. Aus dem medizinischen Gutachten muss zweifelsfrei hervorgehen, dass der Betroffene aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr in der Lage ist, erwerbstätig zu sein.

  • Beziehungsweise nur noch vermindert am Erwerbsleben teilhaben kann.
  • Mehrdeutige Aussagen führen schnell zur Ablehnung des Antrages.
  • Immer wieder kommt es vor, dass die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung einen Patienten völlig anders beurteilen als die zuständigen Spezialisten.
  • Daraus resultiert eine Reihe von Absagen der Erwerbsminderungsrente.

Lassen Sie sich nicht auf Fangfragen und zweideutige Fragebögen der Gutachter ein. Sie möchten damit Simulanten entlarven. Bei einem negativen Bescheid zur Erwerbsminderungsrente sollte schnellstmöglich Widerspruch eingelegt werden. Jedoch immer innerhalb von vier Wochen,

  1. Dann gewinnt der Antragsteller Zeit, um die Gründe für die Ablehnung nachzuvollziehen, Akteneinsicht zu bekommen und nachzubessern.
  2. Hier hilft wieder die Unterstützung durch einen unabhängigen Berater,
  3. In der Regel zahlt die Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente nicht bis zum Eintritt in die reguläre Altersrente.

Die Rente aufgrund einer Erwerbsminderung wird befristet bewilligt, In der Regel für drei Jahre. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit diese Rente verlängern zu lassen. Hierfür stellt der Anspruchsberechtigte einen, Die Bearbeitungszeit liegt normalerweise bei drei bis vier Monaten,

Was tun wenn der Rentenbescheid auf sich warten lässt?

Eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist ein möglicher Weg. Ob Sie diesen beschreiten möchten, müssen Sie selbst entscheiden. Rechtlich möglich wäre nach 6 Monaten auch die Erhebung einer Untätigkeitsklage beim Sozialgericht. Das Verfahren ist für Sie kostenfrei.

Wie lange dauert es bis die erste Rente ausgezahlt wird?

Rentenbescheid: Rechtzeitig auf Fehler überprüfen – Vor der ersten Rente kommt der Rentenbescheid. Wenn der Antrag rechtzeitig gestellt wurde und alles glatt geht bei der Bearbeitung, liegt er in der Regel ungefähr einen Monat vor der ersten Zahlung vor.

Achtung: Die Rente wird am letzten Bankarbeitstag des Monats ausgezahlt, für den die Rente bestimmt ist. Wer also zum 1. eines Monats in Rente geht, bekommt das Geld erst zum Ende dieses Monats überwiesen. So lange müssen die Rücklagen reichen. Tipp: Der Rentenbescheid sollte auf mögliche Fehler überprüft werden.

Für einen Widerspruch ist nur einen Monat Zeit.

Was tun wenn die Rente nicht kommt?

Ausbleiben einer Rentenzahlung, Änderung der Adresse oder Bankverbindung Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Artikel

Sollte eine Zahlung ausgeblieben oder ein Scheck nicht angekommen sein, müssen Sie die auszahlende Behörde informieren.Fast alle deutschen Altersrenten werden im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen durch den NL Renten Service ausgezahlt. Diesen kann man wie folgt erreichen:Deutsche Post AGNL Renten Service13497 BerlinTel: 011 49 / 18 05 01 40 09 (bitte Zeitunterschied von 6 Stunden beachten)Fax: 0 11 49 / 6151 – 390 902 998

Bitte geben Sie jeweils Ihre Rentennummer (zu finden auf dem Rentnerausweis) sowie den Monat, für den die Zahlung ausgeblieben ist, an. Bitte beachten Sie, dass Renten, deren Auszahlung vor dem 01.04.2004 begonnen hat, am Anfang des Monats gezahlt werden.

  • Renten, die später begonnen haben, werden am Ende des Monats gezahlt.
  • Bei Scheckzusendungen kann es zu Verspätungen kommen.
  • Deshalb sollten Sie das Ausbleiben der Rentenzahlung erst nach dem 20.
  • Des jeweiligen Monats reklamieren.
  • Wenn Sie umgezogen sind oder sich Ihre Kontonummer geändert hat, melden Sie diese Informationen ebenfalls unverzüglich dem NL Renten Service.

Die oben genannte Homepage des NL Renten Service bietet dafür ein vorgefertigtes Online-Formular an. Wenn Ihre Rente nicht vom NL Renten Service ausgezahlt wird, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Rentenbehörde. Welche Rentenbehörde für Sie zuständig ist, können Sie entweder Ihrem Rentnerausweis entnehmen, oder einem Schreiben, dass Sie von der Rentenbehörde erhalten haben.

Wann wird die Rente nach Antrag ausgezahlt?

02 Wann ist die Rente auf dem Konto ? – Alle Rentner, die nach April 2004 in Rente gegangen sind oder noch gehen werden, erhalten die Rentenzahlung am Ende des Monats – und zwar rückwirkend für den Monat. Dieses Prinzip dürfte den meisten Neurentnern bekannt sein, denn als Angestellte haben sie in der Regel ebenfalls das Gehalt zum Ende des Monats überwiesen bekommen.

Wird zu spät beantragte Rente nachgezahlt?

Nur, wenn Sie den Rentenantrag innerhalb von drei Kalendermonaten nach Erreichen des Anspruchs stellen, erhalten Sie die Rente rückwirkend. Stellen Sie den Antrag noch später, versäumen also die Drei-Monats-Frist, gibt es keine Nachzahlung und die Rente wird erst ab dem Antragsmonat geleistet.

Wann bekomme ich eine Nachzahlung von der Rentenversicherung?

Wie lange dauert die Nachzahlung der Erwerbsminderungsrente? – Einige Monate sind der Standard. Wenn es ganz blöd kommt und sogar noch Widerspruch und Klage dazwischenkommen, warten Sie schon einmal länger als ein Jahr.

Wie viel Rente gibt es 2023 mehr?

Rentenanerhöhung 2023: Die Renten steigen Wie Lange Hat Die Rentenversicherung Zeit Einen Antrag Zu Bearbeiten Ein Jahr früher als geplant sind die Rentenwerte in Ost und West angeglichen. Der Rentenwert beträgt nun einheitlich 37,60 Euro. Foto: Bundesregierung Zum 1. Juli 2023 bekommen die etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland mehr Geld: 4,39 Prozent im Westen und 5,86 Prozent im Osten.

See also:  Esta Antrag Ab Wann GLtig?

Was bedeuten die 3 Zahlen auf dem Rentenbescheid?

Die tatsächliche Rente –

Der dritte Betrag beziffert, was die DRV den Versicherten zahlt, wenn sie bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter so weiterarbeiten und einzahlen, wie im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Diese Summe bekommen Sie nur, wenn Sie weiterhin den gleichen Monatsbeitrag an die Behörde abdrücken. Auf alle genannten Rentenbeträge sind im Ruhestand noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zu zahlen, gegebenenfalls auch Steuern, Damit zeigt der dritte Betrag am genauesten, mit welcher Rente Arbeitnehmer im Alter rechnen können. Erhöht sich das aktuelle Gehalt, steigt auch diese Summe.

Was bleibt von 1200 € Rente?

Was bleibt bei 1300 Euro Rente übrig? – Beispielrechnung – Was heißt das jetzt für eine Rente von 1.300 Euro im Monat? Rechnen wir es anhand eines Beispiels durch: Nehmen wir an, Sie sind im Jahr 2020 in Rente gegangen, sind Single, konfessionslos, gesetzlich krankenversichert und wohnen in Karlsruhe.

Dann gilt für Sie ein Rentenfreibetrag von 20 Prozent – 80 Prozent Ihrer Rente sind also steuerpflichtig. Nehmen wir weiter an, dass Sie ebenjene 1.300 Euro Rente im Monat beziehen, also 15.600 Euro im Jahr, Dann bleiben davon 3.120 Euro steuerfrei (20 Prozent von 15.600 Euro). Andersherum sind die restlichen 12.480 Euro im Jahr 2020 steuerpflichtig.

Da es 2021 keine Rentenerhöhung im Westen gab, bleiben die 3.120 Euro Ihr endgültiger Steuerfreibetrag. Dieser wird immer erst im Jahr nach dem Renteneintritt festgelegt. Hätten Sie 2021 mehr als die 15.600 Euro Rente bezogen, hätte sich der Rentenfreibetrag von 20 Prozent auf Basis der höheren Rente berechnet.

So müssen Sie von den 15.600 Euro also auch 2021 12.480 Euro versteuern (15.600 Euro -3.120 Euro oder 80 Prozent von 15.600 Euro). Von den 12.480 Euro Bruttojahresrente vor Steuern werden nun noch die gesetzlichen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen (zusammen 10,95 Prozent). Berechnungsgrundlage ist allerdings die volle Jahresrente von 15.600 Euro.

Da 10,95 Prozent von 15.600 Euro eine jährliche Beitragssumme von 1.708 Euro ergibt, sinkt der steuerpflichtige Rentenanteil auf 10.772 Euro (12.480 Euro -1.708 Euro). Diese 10.772 Euro werden nun ein weiteres Mal bereinigt: nämlich um die Werbungskostenpauschale für Rentner von 102 Euro und den Sonderausgabenpauschbetrag von 36 Euro.

Wie hoch ist die Grundrente nach 35 Jahren?

Welches Einkommen wird bei der Grundrente angerechnet? – Zuschlagsberechnung: – Grundrentenzeiten: Es liegen mindestens 35 Jahre Grundrentenzeiten vor. Der Höchstwert für die Begrenzung beträgt 0,8 EP. Grundrentenbewertungszeiten: Die 39 Jahre Pflichtbeitragszeiten sind Grundrentenbewertungszeiten.

  1. Der Durchschnittswert der Entgeltpunkte aus diesen 39 Jahren beträgt 0,6 EP.
  2. Der Zuschlag wird für maximal 35 Jahre ermittelt.
  3. Rechenwert für die Zuschlagsberechnung: 0,8 EP – 0,6 EP = 0,2 EP Jahreswert für den Zuschlag: 0,2 EP x 0,875 = 0,175 EP 35 Jahre x 0,175 EP x 36,02 Euro (aktueller Rentenwert) = 220,62 Euro Grundrentenzuschlag Gesamtrente (brutto): 1.063,49 Euro (842,87 Euro + 220,62 Euro) Der Grundrentenzuschlag ist zu mindern, wenn das zu berücksichtigende Einkommen über bestimmten Freibeträgen liegt.  Was ist der Äquivalenzfaktor? Mit diesem Faktor wird erreicht, dass die Gesamtrente aus den eigenen Beiträgen und dem Grundrenten-Zuschlag umso höher ausfällt, je höher die eigene Beitragsleistung zur Rentenversicherung ist.

Wie hoch muss mein versichertes Einkommen mindestens sein, um bei der Berechnung des Grundrentenzuschlags berücksichtigt zu werden? Zu den Grundrentenbewertungszeiten zählen nur diejenigen Grundrentenzeiten mit einem Verdienst von mindestens 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes.

  1. Im Jahr 2023 beträgt der vorläufige monatliche Durchschnittsverdienst rund 3.595 Euro, Somit müsste der monatliche Bruttoverdienst im Jahre 2023 gerundet bei mindestens 1.079 Euro liegen, damit eine solche Zeit für die Berechnung eines Zuschlags berücksichtigt werden kann.
  2. Die Verdienste der Vollzeitbeschäftigten liegen seit der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 über dieser Grenze.

Besonders niedrige Verdienste (unter 0,3 EP/Jahr, also rund 12.943 Euro brutto im Jahr 2023) werden bei der Berechnung des Grundrentenzuschlags nicht berücksichtigt. Mit dieser Untergrenze soll verhindert werden, dass auch Zeiten mit sehr geringen Beitragszahlungen in die Ermittlung des Durchschnittswertes der EP einfließen.

  • Das ist zum Beispiel bei rentenversicherungspflichtigen geringfügigen Beschäftigungen (sogenannten Minijobs) der Fall.
  • Geringe Teilzeitbeschäftigungen führen teilweise zu einem Lohn unterhalb von 30 Prozent des Durchschnittsverdienstes.
  • Solche Teilzeitbeschäftigungen können für die Berechnung des Zuschlages ebenfalls nicht berücksichtigt werden, denn in der Regel handelt es sich dabei um Nebeneinkommen.

Die Sicherung des Lebensunterhalts erfolgt über ein weiteres Einkommen oder auch beispielsweise über die Partnerin oder den Partner. Generell gilt: Zeiten unter 0,3 EP schließen eine Grundrentenberechtigung nicht generell aus. Sie zählen nämlich für die Voraussetzung der mindestens 33 Jahre Grundrentenzeiten mit.

  • Nur in die Berechnung des konkreten Zuschlags fließen sie nicht ein (keine Grundrentenbewertungszeiten).
  • Wie hoch ist der Grundrentenzuschlag? Bei der Grundrente handelt es sich nicht um eine Art Mindestrente.
  • Die Höhe des individuell berechneten Zuschlags ist vielmehr abhängig von der Anzahl der Grundrentenzeiten und der Höhe der versicherten Verdienste im gesamten Versicherungsleben.

Der durchschnittliche Grundrentenzuschlag beträgt rund 86 Euro (brutto), Da es sich um einen Durchschnittswert handelt, kann der Zuschlag abhängig von der Vorleistung höher oder niedriger ausfallen. Maximal kann er aktuell etwa 441 Euro betragen. Wie hoch kann der Grundrentenzuschlag ausfallen (Beispielfälle)? Eine alleinstehende Floristin, die 40 Jahre voll gearbeitet hat, hat im Durchschnitt etwa 40 Prozent des Durchschnittsverdienstes aller Versicherten verdient.

Sie kommt derzeit auf eine monatliche Rente von 576 Euro, mit einem Grundrentenzuschlag in Höhe von 441 Euro kommt sie künftig auf eine Monatsrente von 1.017 Euro, Eine Leipziger Bauingenieurin hat bis zum Mauerfall gut verdient, wurde jedoch arbeitslos, als ihre Firma 1990 insolvent ging. Nach ein paar Jahren fand sie wieder Arbeit in unterschiedlichen Bereichen – allerdings unterhalb ihrer Qualifikation.

Ihre Altersrente beläuft sich nach 39 Beitragsjahren somit nur auf 831 Euro, Trotz der Arbeitslosigkeit erfüllt sie die Voraussetzungen von mindestens 33 Jahren an Grundrentenzeiten, sodass sie mit einem Grundrentenzuschlag in Höhe von 218 Euro auf eine Monatsrente von 1.049 Euro kommt.

  • Zeiten aus den USA und der Türkei sind mit Blick auf die Regelungen in den jeweiligen Sozialversicherungsabkommen hiervon ausgenommen.
  • Die Höhe des Zuschlags selbst wird allerdings nur aus den deutschen Zeiten berechnet.
  • Muss ich einen Antrag stellen? Der Grundrentenzuschlag muss nicht beantragt werden.

Die Deutsche Rentenversicherung prüft weitgehend automatisch, ob ein Anspruch auf den Grundrentenzuschlag besteht Seit wann werden Grundrentenbescheide verschickt? Ist die Überprüfung des Rentenbestandes nun abgeschlossen? Von der Deutschen Rentenversicherung wurden seit Mitte Juli 2021 bei Neurentnerinnen und Neurentnern die Ansprüche auf Grundrentenzuschläge geprüft und entsprechende Bescheide erteilt.

  1. Die Überprüfung der laufenden Rentenzahlungen (Rentenbestand) erfolgte gestaffelt, um die Ansprüche älterer Berechtigter vorrangig prüfen und auszahlen zu können.
  2. Die Rentenversicherung liegt bei der Umsetzung des Grundrentengesetzes im Zeitplan.
  3. Bis Ende 2022 wurde bei rund 26 Millionen Renten geprüft, ob ein Grundrentenzuschlag zu zahlen ist.

Die Umsetzung des Grundrentengesetzes ist damit bis auf wenige Einzelfälle – zum Beispiel, weil eine Rente ins Ausland gezahlt wird – abgeschlossen. Wer Anspruch auf Zahlung eines Grundrentenzuschlags hat, wurde bzw. wird im Rahmen der Entscheidung über seinen Rentenanspruch entsprechend informiert.

  1. Ich habe keinen Bescheid von der Rentenversicherung erhalten, kann ich prüfen lassen, ob ich einen Anspruch habe? Wenn Sie keinen Bescheid erhalten haben, ist davon auszugehen, dass für Sie kein Grundrentenzuschlag berechnet werden konnte.
  2. Wenn Sie Zweifel haben, besteht seit dem 1.
  3. Januar 2023 ein expliziter Anspruch auf Prüfung des Grundrentenzuschlags.
See also:  Wer Darf Privatinsolvenz Antrag Stellen?

Sie können einen entsprechenden Antrag bei Ihrem Rentenversicherungsträger stellen und erhalten dann einen Bescheid. Die Deutsche Rentenversicherung Bund bietet auch eine Hotline zur Grundrente an. Unter der kostenfreien Telefon-Nummer 0800 1000 4800 werden Fragen zur Grundrente beantwortet, von Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 19:30 Uhr und freitags bis 15:30 Uhr, Erhalte ich als Bestandsrentnerin oder Bestandsrentner auch einen Bescheid, wenn ich keinen Anspruch auf den Grundrentenzuschlag habe? Da Ihre Rente antragslos überprüft wird, erstellt die Deutsche Rentenversicherung nur dann ein Grundrentenbescheid, wenn es auch zur Zahlung eines Grundrentenzuschlags kommt.

  1. Einen ablehnenden Prüfbescheid erhalten Sie daher nicht, wenn sich der Zahlbetrag Ihrer Rente nicht ändert.
  2. Im Übrigen wird auf die vorangegangene Frage verwiesen.
  3. Ich habe einen Bescheid von der Deutschen Rentenversicherung erhalten, wonach ich trotz meiner geringen Rente nur wenige Euro Grundrentenzuschlag erhalte.

Was sind die Gründe für den niedrigen Betrag? Die Höhe des Grundrentenzuschlags ist von der Dauer der Versicherungsjahre (das sind die so genannten Grundrentenzeiten) und von der Höhe der während dieser Zeiten gezahlten Rentenversicherungsbeiträge (das sind so genannte Grundrentenbewertungszeiten) abhängig.

  1. Bei der individuellen Berechnung des Grundrentenzuschlags kommt es darauf an, dass der Durchschnittswert der Entgeltpunkte (EP) aus den Grundrentenbewertungszeiten des gesamten Versicherungslebens unterhalb einer gesetzlich festgelegten Höchstgrenze liegt.
  2. Abhängig vom Durchschnittswert der EP aus den Grundrentenbewertungszeiten und der individuellen Höchstgrenze (EP/Jahr) wird schließlich der Grundrentenzuschlag berechnet.

Jeder zusätzliche Betrag, auch kleine Beträge, wird monatlich mit der Rente ausgezahlt, denn über die vielen Jahre des Rentenbezugs summiert sich das auch hier. Auch auf die nachfolgende Frage zur Einkommensanrechnung wird hingewiesen. Ich habe die Voraussetzungen für die Grundrente erfüllt, erhalte aber trotzdem keinen Grundrentenzuschlag.

  1. Warum nicht? Die Höhe des auszuzahlenden Grundrentenzuschlags kann durch weiteres Einkommen beeinflusst sein.
  2. Denn die Grundrente ist anders als die Leistung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nicht von der aktuell bestehenden individuellen Bedürftigkeit abhängig.
  3. Allerdings soll sie so zielgenau wie möglich sein und sich am Bedarf ausrichten.

Dazu wird nicht nur das eigene Einkommen des Grundrentenberechtigten geprüft, sondern auch das Einkommen von Ehepartnerinnen und Ehepartnern sowie Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern. Die Einkommensanrechnung kann dazu führen, dass sich im Einzelfall ein geringerer oder auch gar kein Grundrentenzuschlag ergibt (siehe auch Frage “Welche Freibeträge gibt es bei der Einkommensanrechnung?”).

  1. Welche Informationen zur Grundrente wird es künftig in der Rentenauskunft geben? In der Rentenauskunft wird allgemein kurz zur Grundrente informiert, insbesondere darüber, dass ein möglicher Zuschlag nicht in der Prognose enthalten ist.
  2. Es werden hierin auch keine Grundrentenzeiten konkret dargestellt.

Vielmehr gibt es einen Hinweis, dass unter der Webadresse der Deutschen Rentenversicherung ausführliche Informationen und Kontaktadressen zur Grundrente zu finden sind. Perspektivisch wird die Deutsche Rentenversicherung einen Online-Dienst anbieten, auf dem die Aufstellung von Grundrentenzeiten erfolgt.

  1. Sobald diese Dienstleistung zur Verfügung steht, wird in der Rentenauskunft direkt darauf verwiesen.
  2. Wird meine Bedürftigkeit geprüft? Eine Bedürftigkeit muss für die Grundrente nicht nachgewiesen werden, anders als z.B.
  3. Bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
  4. Der Grundrentenzuschlag ist eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, die Vorleistungen in Form von langjähriger Zahlung von Pflichtbeiträgen zu diesem System der Alterssicherung voraussetzt.

Der steuerfinanzierte Grundrentenzuschlag für unterdurchschnittliche Verdienste soll jedoch am Bedarf ausgerichtet sein. Für die meisten Rentnerinnen und Rentner ist die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung die wesentliche Einkommensquelle im Alter.

  • Allerdings gibt es auch finanziell gut gestellte Rentnerinnen und Rentner, die neben der Rente weitere Einkommen haben.
  • Die Grundrente soll so zielgenau wie möglich sein.
  • Daher wird das eigene Einkommen und auch das Einkommen von Ehepartnerinnen und Ehepartnern sowie Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern geprüft.

Eine Vermögensprüfung, z.B. des Wohneigentums, findet nicht statt. Wie funktioniert die Einkommensanrechnung? Damit die Grundrente für Rentnerinnen und Rentner unbürokratisch ist, erfolgt die Einkommensprüfung weitgehend automatisiert und bürgerfreundlich durch einen Datenabruf der Rentenversicherung bei den Finanzbehörden.

  • Zugrunde gelegt wird dabei das zu versteuernde Einkommen unter Hinzurechnung der steuerfrei gestellten Anteile von Renten und Versorgungsbezügen.
  • Angerechnet werden außerdem Kapitalerträge, die oberhalb des Sparerfreibetrages liegen (ab 2023 1.000 Euro für Ledige und 2.000 Euro für Verheiratete).
  • Für diese abgeltend versteuerten Kapitalerträge werden von z.B.

Banken oder Finanzdienstleitern Steuern einbehalten und direkt an das Finanzamt abgeführt. Das zu versteuernde Einkommen ist geringer als das Bruttoeinkommen und wird nach Abgabe der Steuererklärung individuell vom Finanzamt ermittelt. Dabei werden von den Gesamteinkünften u.a.

Werbungskosten (z.B. Arbeitsmittel, Berufskleidung usw.),Sonderausgaben (z.B. Aufwendungen für die Kranken- und Pflegeversicherung) sowieaußergewöhnliche Belastungen (z.B. Aufwendungen für die Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger). Steuerfreie Einnahmen, z.B. aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit oder aus einem pauschal besteuerten Minijob, werden nicht berücksichtigt.

Gleiches gilt auch für den Grundrentenzuschlag selbst. Weiterhin unberücksichtigt bleibt der Wert von Immobilien (nicht aber eventuelle Mieteinnahmen daraus) und Vermögen. Wird mein aktuelles Einkommen bei der Einkommensanrechnung berücksichtigt? Der Einkommensanrechnung wird das zu versteuernde Einkommen zugrunde gelegt.

Grundlage ist der Steuerbescheid, der sich ja immer auf ein Einkommen in der Vergangenheit bezieht, und nicht die gerade aktuellen Bruttoeinkünfte. Beim zu versteuernden Einkommen, das niedriger ist als die Bruttoeinkünfte, sind steuerrechtliche Abzüge bereits berücksichtigt. Es wird jeweils das zu versteuernde Einkommen des vorletzten Jahres betrachtet.

Falls dieses zum Zeitpunkt der Abfrage beim Finanzamt noch nicht bekannt sein sollte oder nicht ermittelt worden ist, weil beispielsweise keine Steuererklärung gemacht wurde, wird das Einkommen des vorvorletzten Jahres berücksichtigt ( vgl.

  • Auch nächste Frage).
  • Der Grund hierfür ist, dass die Berechtigten unabhängig vom Zeitpunkt der Abgabe ihrer Einkommensteuererklärung grundsätzlich gleichbehandelt werden sollen.
  • Es ist davon auszugehen, dass dem Finanzamt regelmäßig zwei Jahre nach dem Ablauf des Veranlagungszeitraums die Daten vorliegen, die von der Rentenversicherung abgerufen werden können.

Die Grundrente enthält so keine detaillierte Bedürftigkeitsprüfung wie bei der Grundsicherung. Jedoch soll sie durch die beschriebene Prüfung von Einkommen am Bedarf der Rentnerinnen und Rentner ausgerichtet werden. Diese Prüfung sollte möglichst automatisiert erfolgen, um die Rentnerinnen und Rentner von Abfragen zu verschonen und um die Rentenversicherungsträger zu entlasten.

Und sie sollte auch bürgerfreundlich sein. Daher wurde ein Datenaustausch zwischen Rentenversicherung und Finanzbehörden geschaffen, wobei es unbedingt notwendig ist, dass auf Einkommensdaten zurückgegriffen wird, die für alle bei der Finanzverwaltung vorliegen. Muss ich eine Steuererklärung machen, um eine Grundrente zu erhalten? Soweit Sie nicht verpflichtet sind, eine Steuererklärung zu machen, ist dies weiterhin nicht erforderlich, um eine Grundrente zu erhalten.

Wurde kein zu versteuerndes Einkommen ermittelt, werden von der Rentenversicherung die Renteneinkommen und Versorgungsbezüge (reduziert durch pauschale Abzüge) sowie die abgeltend versteuerten Kapitalerträge berücksichtigt. Wird der Grundrentenzuschlag versteuert? Der Grundrentenzuschlag ist im Gegensatz zur Rentenzahlung selbst steuerfrei.

Die Steuerfreiheit wurde mit dem Jahressteuergesetz 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2021 eingeführt. Kann es sein, dass ich zum Rentenbeginn noch keinen Grundrentenzuschlag gezahlt bekomme, da mein Einkommen aus der Beschäftigung vor der Rente zu hoch war? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern ist vielmehr von den Besonderheiten des Einzelfalls abhängig.

Die Grundrente sollte es ohne eine Bedürftigkeitsprüfung geben. Sie ist jedoch durch eine Orientierung der Einkommensprüfung an dem zu versteuernden Einkommen am Bedarf ausgerichtet. Dadurch konnte gleichzeitig das Ziel erreicht werden, eine möglichst bürgerfreundliche Einkommensprüfung durch einen weitgehend automatisierten Datenabgleich zwischen der Rentenversicherung und der Finanzverwaltung aufzubauen.

Die individuelle Einkommenssituation vor Rentenbeginn wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. So kommen in den letzten Berufsjahren zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Krankheit, Erwerbsminderung oder Teilzeitbeschäftigung häufig vor, so dass das zu versteuernde Einkommen niedrig bleibt. Andererseits kann z.B.

das Einkommen der Partnerin oder des Partners dazu führen, dass zu Rentenbeginn − oder bei einem großen Altersunterschied auch noch für einen längeren Zeitraum − der Einkommensfreibetrag im gemeinsamen Haushalt überschritten und der Grundrentenzuschlag nicht oder nur vermindert gezahlt wird.

See also:  Was Bedeutet Antrag Auf EhegattenBergreifende Verlustverrechnung?

In den Folgejahren kann sich dies ändern. Der Tod der Partnerin oder des Partners kann auch noch zu späteren Zeiten das zu versteuernde Einkommen maßgeblich beeinflussen. Aus Gleichbehandlungsgründen wird bei allen Fällen auf die Steuerdaten des vorvergangenen Jahres abgestellt. Um Veränderungen berücksichtigen zu können, erfolgt jährlich zum 1.

Januar eine Überprüfung der Einkommensanrechnung. Dabei werden die Einkommensänderungen, die im automatisierten Abrufverfahren jeweils bis zum 31. Oktober bei den Trägern der Rentenversicherung vorliegen, berücksichtigt. Welche Freibeträge gibt es bei der Einkommensanrechnung? Bei einem anzurechnenden Einkommen bis zu einem Betrag von derzeit 1.317 Euro für Alleinstehende und 2.055 Euro für Paare (im Jahr 2023) wird keine Einkommensanrechnung vorgenommen.

  • Hierbei handelt es sich um Freibeträge, die an die Rentenentwicklung gekoppelt sind, sich also nach einer Rentenerhöhung im Folgejahr mit erhöhen.
  • Nur darüber liegendes Einkommen wird berücksichtigt und zu 60 Prozent auf den Grundrentenzuschlag angerechnet.
  • Das heißt, vom Zuschlag werden 60 Prozent des übersteigenden Betrages abgezogen.

Liegt das Einkommen über 1.686 Euro (bei Alleinstehenden) bzw.2.424 Euro (bei Paaren), wird zusätzlich der diese Grenze übersteigende Betrag vollständig auf die Grundrente angerechnet.

Wie lange dauert es bis die Rentenversicherung die Nachzahlung ausgezahlt?

Wie lange dauert die Nachzahlung der Erwerbsminderungsrente? – Einige Monate sind der Standard. Wenn es ganz blöd kommt und sogar noch Widerspruch und Klage dazwischenkommen, warten Sie schon einmal länger als ein Jahr.

Wie lange dauert Bescheid zur EM Rente?

Welche Unterlagen benötige ich? – Zu dem Antrag auf Erwerbsminderungsrente gehören zahlreiche Unterlagen. Der Antragsteller findet bei der Deutschen Rentenversicherung die entsprechenden Formulare zum, Mit einer sorgfältigen Vorbereitung der Anträge verkürzt sich die Bearbeitungszeit.

Antrag auf Versichertenrente (Hauptantrag) Erläuterungen zum Antrag Anlage zur Feststellung der Erwerbsminderung Eventuell entsprechendes zu dieser Anlage Ein Selbsteinschätzungsbogen Fragebogen zur Prüfung der Vertrauensschutzregelung Meldung zur Krankenversicherung der Rentner Ergänzungsblatt zur oben genannten Meldung Antrag auf Zuschuss zur Krankenversicherung nach § 106 SGB VI Bescheinigung des privaten Krankenversicherers zur Krankenversicherung (falls vorhanden) Fragebogen wegen Übergang von Schadensersatzansprüchen Aufstellung über eingereichte oder nachzureichende Unterlagen

Derzeit gibt es keine klaren Regelungen, in welchem Zeitraum über einen Erwerbsminderungsrente-Antrag beschieden wird. Geschweige denn, wie lange es dauert, bis die Erwerbsminderungsrente bewilligt wird. Immerhin müssen Betroffene leider damit rechnen, dass ihr Antrag zuerst einmal abgelehnt wird.

In diesem Fall sollte immer Widerspruch eingelegt werden. Dennoch gibt es Richtzeiten, an denen sich auch die Rentenversicherung orientieren muss. Entsprechend sollte niemand länger als sechs Monate auf seinen Bescheid warten müssen. Allerdings kommt es auch vor, dass Erwerbsgeminderte bereits nach wenigen Wochen wissen, wie es für sie weitergeht.

Vor allem dann, wenn alle Unterlagen ordnungsgemäß vorbereitet sind und der Fall klar liegt. Verzögerungen treten dann ein, wenn Unterlagen nachgereicht werden müssen. Oder wenn Unklarheiten bestehen und Gutachter eingeschaltet werden. Sollte ein abgelehnter Bescheid auch auf Widerruf nicht positiv beschieden werden, geht der Weg häufig zum Sozialgericht.

Entscheidungsdauer über den Antrag auf Erwerbsminderungsrente: höchstens sechs Monate Entscheidung bei Widerspruch gegen abgelehnten Antrag: höchstens drei Monate

Die Deutsche Rentenversicherung lehnte 2015 insgesamt 41 Prozent der Anträge auf Erwerbsminderungsrente ab, wie die herausfand. Damit stellt sich die Frage, was dann zu tun ist. Schließlich hat es seinen Grund, warum die finanzielle staatliche Unterstützung beantragt wird.

  • Die Gründe dafür, dass die Erwerbsminderungsrente abgelehnt wird, sind nicht gerade vielfältig.
  • Wer sich gut informiert, kann unter Umständen die Stolperfallen vermeiden.
  • Wie bereits beschrieben muss der Versicherte eine Wartezeit von fünf Mitgliedsjahren erfüllen.
  • In dieser Zeit müssen mindestens 3 Jahre Beitrag bezahlt werden.

Trifft dies in Ihrem Fall nicht zu, bringen Sie in Erfahrung, ob Ihnen andere Anrechnungszeiten zustehen. Aus dem medizinischen Gutachten muss zweifelsfrei hervorgehen, dass der Betroffene aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr in der Lage ist, erwerbstätig zu sein.

Beziehungsweise nur noch vermindert am Erwerbsleben teilhaben kann. Mehrdeutige Aussagen führen schnell zur Ablehnung des Antrages. Immer wieder kommt es vor, dass die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung einen Patienten völlig anders beurteilen als die zuständigen Spezialisten. Daraus resultiert eine Reihe von Absagen der Erwerbsminderungsrente.

Lassen Sie sich nicht auf Fangfragen und zweideutige Fragebögen der Gutachter ein. Sie möchten damit Simulanten entlarven. Bei einem negativen Bescheid zur Erwerbsminderungsrente sollte schnellstmöglich Widerspruch eingelegt werden. Jedoch immer innerhalb von vier Wochen,

Dann gewinnt der Antragsteller Zeit, um die Gründe für die Ablehnung nachzuvollziehen, Akteneinsicht zu bekommen und nachzubessern. Hier hilft wieder die Unterstützung durch einen unabhängigen Berater, In der Regel zahlt die Rentenversicherung eine Erwerbsminderungsrente nicht bis zum Eintritt in die reguläre Altersrente.

Die Rente aufgrund einer Erwerbsminderung wird befristet bewilligt, In der Regel für drei Jahre. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit diese Rente verlängern zu lassen. Hierfür stellt der Anspruchsberechtigte einen, Die Bearbeitungszeit liegt normalerweise bei drei bis vier Monaten,

Wie lange dauert die Bearbeitung der Verlängerung der Erwerbsminderungsrente?

Extrem lange Bearbeitungsdauer von EM-Rentenanträgen Eine extrem lange Bearbeitungsdauer von EM-Rentenanträgen wurde in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks am 17.10.2019 angeprangert. Die Berliner Morgenpost teilte am 05.April 2019 mit, dass sich die Bearbeitungsdauer von Anträgen auf Erwerbsminderung im Schnitt auf 129 Tage verlängert hat. Wie Lange Hat Die Rentenversicherung Zeit Einen Antrag Zu Bearbeiten Sommeraktion 2023

Was kann ich tun wenn der Rentenbescheid nicht kommt?

Habe noch nie renteninformation bekommen? – RECHTS Frage: an Stefan Braatz Deutsche Rentenversicherung Bund Im Freundeskreis haben wir letztlich über die Rente geredet. Besonders darüber, wie viel man später mal herausbekommt. Gibt es eine Möglichkeit, sich die künftigen gesetzlichen Rentenansprüche ausrechnen zu lassen? Natürlich! Diese Möglichkeit gibt es schon seit zehn Jahren.

  1. Bereits 2002 haben die Träger der Deutschen Rentenversicherung damit begonnen, den gesetzlich Rentenversicherten, die älter als 27 Jahre sind und die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben, sogenannte Renteninformationen zuzusenden.
  2. Die Renteninformation gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Rentenansprüche.

Zusätzlich zeigt sie auf, wie sich die eigenen Rentenanwartschaften zukünftig entwickeln könnten. Die Renteninformation muss nicht beantragt werden. Jeder Versicherte, der die Voraussetzungen erfüllt, bekommt sie einmal im Jahr automatisch per Post zugesandt.

Haben Sie bislang keine Renteninformation erhalten, obwohl Sie die Voraussetzungen hierfür erfüllen, sollten Sie sich an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger wenden. Sie erreichen diesen entweder telefonisch unter 0800 1000 4800 oder über www.deutsche-rentenversicherung.de im Internet. In der Renteninformation wird dargestellt, wie hoch Ihre Erwerbsminderungsrente wäre, wenn Sie zum jetzigen Zeitpunkt erwerbsgemindert würden.

Zudem wird ausgewiesen, welche Regelaltersrente sich aktuell aus den bislang schon zurückgelegten Zeiten ergeben würde. Errechnet wird auch, wie sich Ihre Regelaltersrente erhöhen könnte, wenn Sie bis zum Renteneintritt weiter so verdienen wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

  • In der Renteninformation wird zuerst aufgezeigt, wie sich Ihre Regelaltersrente entwickelt, wenn die Rente künftig gar nicht mehr angepasst wird.
  • Durch künftige Rentenanpassungen können die errechneten Beträge aber tatsächlich höher ausfallen.
  • Deshalb werden zusätzlich zwei weitere Varianten gerechnet – mit einem jährlichen Anpassungssatz von einem und zwei Prozent.

In der Renteninformation wird auch erläutert, wie sich die Inflation auf die künftige Rente auswirken kann. Dazu wird in heutigen Werten dargestellt, welche Kaufkraft 100 Euro bei einer jährlichen Inflation von 1,5 Prozent zu der Zeit hätten, zu der Sie Ihre Regelaltersgrenze erreichen.

  1. Als Übersicht über die individuellen gesetzlichen Rentenansprüche ist die Renteninformation – mit ihrem Bündel an Informationen – eine wichtige Grundlage für die Planung der Altersvorsorge.
  2. Die Auswirkungen von Gehaltssprüngen, die Konsequenzen eines Wechsels von einem Teilzeit- in einen Vollzeitjob oder umgekehrt, der Übergang von einem Beschäftigungsverhältnis in Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung auf den eigenen Rentenanspruch können zudem ebenso relativ zeitnah abgebildet und nachvollzogen werden wie Änderungen im Rentenrecht.

Foto: promo an Stefan Braatz : RECHTS Frage: an Stefan Braatz Deutsche Rentenversicherung Bund