Wie Lange Dauert Es Vom Antrag Bis Zur Reha?

Wie Lange Dauert Es Vom Antrag Bis Zur Reha
Von der Antragsstellung bis zu einer Antwort des Kostenträgers dauert es in der Regel einige Wochen. Wenn Sie außergewöhnlich lange auf eine Antwort warten müssen, lohnt sich eine Nachfrage bei Ihrem Kostenträger.

Wie lange krank um Reha zu bekommen?

Zudem müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein –

Ein Anrecht auf Lohnfortzahlung besteht erst, wenn der Arbeitnehmer vor der Krankheit mindestens vier Wochen ununterbrochen beim Arbeitgeber beschäftigt war. Die medizinische Notwendigkeit der Reha-Maßnahme muss von einem Arzt, der Rentenversicherung, Krankenkasse oder der Unfallversicherung bestätigt werden. Der Bewilligungsbescheid der Reha bzw. die ärztliche Krankmeldung ist dem Arbeitgeber unverzüglich vorzulegen. Werden diese Unterlagen nicht beigebracht, kann der Arbeitgeber die Zahlung bis zur Vorlage verweigern. Die Behandlung muss in einer anerkannten Einrichtung der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation erfolgen. Bei der Wahl der Reha-Klinik hat der Patient ein Mitspracherecht. Entscheidend für eine Bewilligung ist, dass das Ziel der Reha-Leistungen in der gewünschten Klinik mit der gleichen Wirksamkeit und unter den wirtschaftlichen Voraussetzungen erreicht werden kann, wie in einer vom Kostenträger ausgesuchten Einrichtung.

Wie viele Tage sind 3 Wochen Reha?

Rehabilitation Medizinische Vorsorge soll Krankheiten verhüten. Unter Rehabilitationsleistungen sind alle medizinischen Leistungen zu verstehen, die der Abwendung, Beseitigung, Minderung oder dem Ausgleich einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit, der Verhütung ihrer Verschlimmerung oder Milderung ihrer Folgen dienen.

Rehabilitations- und Vorsorgeleistungen können ambulant oder stationär erfolgen; sie können am Wohnort (bei einer mobilen Rehabilitation sogar in der Wohnung der zu rehabilitierenden Person oder auch zum Beispiel in einer Pflegeeinrichtung), in einer anerkannten Rehabilitationsklinik oder in einer stationären Vorsorgeeinrichtung geleistet werden.

Ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen sind in der Regel Aufgabe der GKV, während Rehabilitationsleistungen auch Aufgabe der Rentenversicherung oder der Unfallversicherung sind. Was nun bei einem bestimmten Krankheitsbild als Vorsorge oder Rehabilitation zählt und welche Versicherung für welche Maßnahmen der richtige Kostenträger ist, ist individuell zu entscheiden.

Wenn Sie eine Rehabilitation und/oder eine Vorsorgeleistung in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie zuerst mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen. Diese oder dieser prüft dann, ob eine Rehabilitationsleistung medizinisch notwendig ist. Der zuständige Sozialversicherungsträger entscheidet über die Bewilligung der Rehabilitations- oder Vorsorgemaßnahme.

Wenn Sie eine Anschlussrehabilitation direkt nach einem Krankenhausaufenthalt benötigen, sollte der Antrag hierfür bereits im Krankenhaus gestellt werden. Hier kann Ihnen der Sozialdienst der Klinik als Ansprechpartner weiterhelfen.

Ambulante und stationäre Rehabilitation Die Maßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation werden heute so flexibel wie möglich eingesetzt, um der Lebenssituation der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden. Dabei sind zwei Varianten möglich: Bei der stationären Rehabilitation werden Patientinnen und Patienten in einer Einrichtung nicht nur behandelt, sie wohnen auch dort mit einer Versorgung rund um die Uhr. Bei der ambulanten Rehabilitation wird täglich ein örtliches Rehazentrum oder eine Rehaklinik mit Kassenzulassung aufgesucht. Patientinnen und Patienten erhalten dort gezielte komplexe Maßnahmen, zu denen ärztliche, physiotherapeutische, psychotherapeutische und weitere Leistungen gehören. Die Patientinnen und Patienten kommen nur zur Behandlung in die Einrichtungen. Ist ihnen auch das nicht möglich, „kommt die Rehabilitation auch ins Haus”: Bestimmte Leistungen der Rehabilitation und Vorsorge werden dann in der gewohnten Umgebung der Patientinnen und Patienten durch mobile Reha-Teams angeboten. Geriatrische Rehabilitation Ältere Menschen sollen nach einem Unfall oder einer Krankheit so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben und die Chance erhalten, aktiv am Leben teilzuhaben. Darauf ist die geriatrische (altersmedizinische) Rehabilitation ausgerichtet. Sie kann stationär, teilstationär oder ambulant erfolgen. Auch mobile Reha-Teams kommen zum Einsatz. Wer bereits pflegebedürftig ist, kann zum Beispiel auch in der stationären Pflegeeinrichtung Rehabilitationsleistungen erhalten. Rehabilitation für Eltern Maßnahmen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter – die sogenannten Mutter-Kind- und Vater-Kind-Maßnahmen – sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Das bedeutet: Wenn sie medizinisch notwendig sind, müssen sie von der Krankenkasse bezahlt werden. Auskünfte erhalten Eltern bei ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten, den Krankenkassen und beim Müttergenesungswerk.

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Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen dauern in der Regel drei Wochen, ambulante Rehabilitationsleistungen längstens 20 Behandlungstage. Das entspricht auch der Regel­dauer der geriatrischen Rehabilitation. Die Regeldauer von ­stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder unter 14 Jahren beträgt vier bis sechs Wochen.

Bei begründeter medizinischer Notwendigkeit kann eine Verlängerung beantragt werden. Eltern sollten darüber mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie mit ihrer Krankenkasse sprechen. Sie können Ihrer Krankenkasse Ihre Wünsche bezüglich einer bestimmten Reha-Einrichtung mitteilen. Wenn diese nach medizinischen Gesichtspunkten geeignet ist und die Wünsche der persönlichen Lebenssituation, dem Alter, der familiären Situation oder den religiösen und weltanschaulichen Bedürfnissen Rechnung tragen, hat die Krankenkasse Ihren Wünschen zu entsprechen.

Bei dieser Entscheidung der Krankenkasse sind natürlich auch Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu berücksichtigen. Wenn Ihre Krankenkasse Ihnen eine Reha-Einrichtung zugewiesen hat, Sie aber eine andere Einrichtung wählen wollen, müssen Sie dafür gegebenenfalls einen Anteil selbst tragen.

Mehrkosten sind nicht zu tragen, wenn sie angemessen sind. Bereits seit vielen Jahren besteht ein einrichtungsübergreifendes und vergleichendes Qualitätssicherungsverfahren für Einrichtungen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation: das Qualitätssicherungsverfahren Rehabilitation der gesetzlichen Krankenkassen (QS-Reha-Verfahren).

Nachdem die Ergebnisse bislang von allen Krankenkassen eingesehen werden können, wurde mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) der GKV-Spitzenverband beauftragt, einrichtungsbezogene Daten aus dem QS-Reha-Verfahren zu veröffentlichen.

  1. Dies soll den Versicherten ermöglichen, Rehabilitationseinrichtungen zu vergleichen und so ihr Wunsch- und Wahlrecht effektiver auszuüben.
  2. Die Veröffentlichung soll daneben insbesondere auch Angehörigen sowie Ärztinnen und Ärzten eine Transparenz über das Versorgungsgeschehen ermöglichen.
  3. Alle Patientinnen und Patienten über 18 Jahre müssen Zuzahlungen leisten.

Eine vollständige Befreiung von den Zuzahlungen ist nicht möglich. Dabei gelten folgende Regelungen:

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Zuzahlung von zehn Euro am Tag bei stationärer Vorsorge und Rehabilitation. Die Zuzahlung ist bei Anschlussrehabilitationen auf 28 Tage begrenzt. Hierbei werden bereits geleistete Krankenhauszuzahlungen angerechnet. Die persönliche Belastungsgrenze beträgt zwei Prozent des Bruttoeinkommens oder ein Prozent bei schwerwiegender chronischer Erkrankung.

Sobald Versicherte ihre Belastungsgrenze erreicht haben, können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Befreiung von den gesetzlichen Zuzahlungen stellen und werden dann für den Rest des Kalenderjahres von allen weiteren Zuzahlungen befreit. Bei ambulanten Vorsorgeleistungen in Kurorten übernimmt die Krankenkasse die Kosten für kurärztliche Behandlungen einschließlich der verordneten Arzneimittel.

Welche Kleidung braucht man in der Reha?

Tipps für einen gelungenen Kuraufenthalt

Ein Kuraufenthalt dauert meistens drei Wochen. In dieser Zeit nimmt man an verschiedenen Anwendungen und Therapien teil. Die Vorfreude auf einen Kuraufenthalt ist groß und damit diese durch nichts getrübt wird gibt es hier einige Ratschläge.

  • Was gehört alles in den Koffer?
  • Kleidung für Tag und Nacht: Wäsche, Schlafanzug oder Nachthemd, T-Shirts, bequeme Kleidung – denken Sie auch daran, dass es durchwachsenes Wetter geben kann!
  • Sportbekleidung: leichte Trainingskleidung oder ein Jogginganzug, Sportschuhe, Badekleidung.

Für die persönliche Pflege: Seife, Duschgel, Shampoo, Zahnputzzeug, Kamm/Haarbürste, je nach Bedarf Rasierapparat, Fön. Mit Handtüchern und Bettwäsche muss man sein Gepäck nicht belasten, dies gehört zur Grundausstattung einer guten Unterkunft hinzu.

  1. Zur Unterhaltung und Erholung: alles was auch zuhause gerne zur Entspannung genutzt wird, zum Beispiel ein gutes Buch, Musik – denken Sie auch an ein Abspielgerät, Spiele, Schreibzeug, Strick- oder Häkelnadeln.
  2. Für die medizinische Versorgung: nur die Medikamente, die auch daheim regelmäßig eingenommen werden müssen.
  3. Sonstiges: Portemonnaie mit ein wenig Bargeld und Zahlungsmitteln (keine größeren Geldbeträge), Personalausweis, Krankenversicherungskarte, Adressenbuch – damit alle zu Hause mit Postkarten versorgt werden können, Digitalkamera – damit die schönsten Momente auch in Erinnerung bleiben, Handy und Ladegerät, eine kleine Reiseapotheke ist oftmals von Nutzen
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Medizinische Dokumentation: für den Kurarzt vor Ort ist es oftmals sinnvoll einige Unterlagen mitzunehmen, so z.B. aktuelle Arztberichte, medizinische Befunde, Röntgenbilder, bei einer Kur auf Rezept sind alle Unterlagen von Arzt und Krankenkasse notwendig.

Woran Sie im Vorfeld denken sollten Planen Sie die Anreise rechtzeitig, so bekommen Sie gute Plätze in Bus oder Bahn. Wenn Sie die Anreise mit dem Auto tätigen denken Sie an ein Navigationsgerät oder aktuelle Landkarten. Bei Fahrten ins Gebirge sollten Sie gerade im Winter auch an Schneeketten denken.

Denken Sie daran die Einrichtung frühzeitig zu informieren, wenn Sie unter Allergien leiden oder nur eine bestimmt Kost vertragen, so kann man sich schon im Vorfeld auf Ihre Bedürfnisse einstellen. Fragen Sie Ihre Nachbarn, ob Sie in der Zeit Ihrer Abwesenheit die Blumen gießen und den Briefkasten leeren können.

  • Bestellen Sie Ihre Zeitung ab oder lassen Sie sich die Zeitung in die Klinik senden.
  • Denken Sie bei der Abreise daran die Heizung runter zu regeln und alle Elektrogeräte auszuschalten, gerade auch Geräte im Stand-by-Modus.
  • So sollte einem unbeschwerten Kuraufenthalt nichts mehr im Wege stehen.

: Tipps für einen gelungenen Kuraufenthalt

Wann kann man auf Kur fahren?

Wie erfolgt die Antragstellung? – Einen Kuraufenthalt können grundsätzlich alle sozialversicherten Personen beantragen. Die Antragstellung erfolgt über die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt. Vonseiten der Ärztin oder des Arztes ist immer eine ausführliche Diagnose anzuführen, damit die geeignetste Form des Aufenthaltes (richtige Indikation, Kurort) festgelegt werden kann.

Einreichen des Antrages Der ausgefüllte Antrag kann an den zuständigen Sozialversicherungsträger (Kranken- oder Pensionsversicherungsträger) geschickt oder persönlich in einer Servicestelle abgegeben werden. Bewilligt der Sozialversicherungsträger den Antrag, erfolgt die Terminvergabe für die Kur direkt durch die bewilligte Kureinrichtung.

Das erforderliche Antragsformular kann auf der Website der Sozialversicherung heruntergeladen werden bzw. liegt bei den Vertragspartnern der Krankenversicherung auf oder kann direkt bei den zuständigen Krankenversicherungsträgern angefordert werden.