Wer Kann Einen Antrag Auf ErFfnung Eines Insolvenzverfahrens Stellen?

Wer Kann Einen Antrag Auf ErFfnung Eines Insolvenzverfahrens Stellen
Insolvenzverfahren – Der Antrag | Nds. Landesjustizportal Das Insolvenzverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet. Diesen Antrag kann entweder der Schuldner selbst oder ein Gläubiger stellen. Es müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen, damit ein Antrag gestellt werden kann. Ein Antrag von einer anderen Person als dem Schuldner (Fremdantrag) kann nur gestellt werden, wenn

die Forderung glaubhaft gemacht wird der Eröffnungsgrund (regelmäßig Zahlungsunfähigkeit) glaubhaft gemacht wird und ein rechtliches Interesse an der Eröffnung Insolvenzverfahrens besteht.

Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Schuldner ein Urteil oder aber auch nur eine Rechnung vorlegen kann. Als weitere Voraussetzung muss ein Eröffnungsgrund glaubhaft gemacht werden. Ein solcher besteht, wenn der Schuldner zahlungsunfähig, also nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen, oder – bei juristischen Personen – überschuldet ist.

Geführt werden kann der Nachweis beispielsweise durch die Bescheinigung des Gerichtsvollziehers über eine erfolglose Zwangsvollstreckung. Ein Schuldner kann den Antrag über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Vermögen auch selbst stellen (Eigenantrag). Handelt es sich bei dem Schuldner um eine natürliche Person, ist er nicht verpflichtet, den Antrag selbst zu stellen.

Anders ist dies bei einer juristischen Person oder Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit. Hier muss ein Eigenantrag gestellt werden, wenn der Schuldner zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Andernfalls kann dies strafrechtliche Konsequenzen haben oder zu einer persönlichen Haftung führen.

  • Grundsätzlich reicht für einen Eigenantrag auch schon der Eröffnungsgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit aus.
  • Diese liegt vor, wenn der Schuldner voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen.
  • Bei einem Eigenantrag muss der Schuldner seine Vermögenslage vollständig darstellen und ein Verzeichnis der Gläubiger und ihrer Forderungen beifügen.

Bei einem nicht eingestellten Geschäftsbetrieb können weitere Angaben erforderlich sein (Einzelheiten im Antragsformular, dass die Insolvenzgerichte vorrätig halten). : Insolvenzverfahren – Der Antrag | Nds. Landesjustizportal

Wer beantragt das Insolvenzverfahren?

3. Wer kann den Insolvenzantrag stellen? – Das Insolvenzverfahren wird nur auf schriftlichen Antrag bei dem zuständigen Gericht hin eröffnet. Antragsberechtigt sind dabei grundsätzlich Gläubiger und Schuldner. Verbraucher Wie bereits zu der Insolvenzantragspflicht ausgeführt, sind Verbraucher bei Vorliegen eines Insolvenzgrundes nicht verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen.

  1. Der Gang in die Privatinsolvenz steht ihnen aber offen.
  2. Es kann jedoch vorkommen, dass ein Gläubiger bei Gericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellt und den Schuldner so in die Privatinsolvenz zwingt.
  3. Dies ist grundsätzlich zulässig.
  4. Leitet ein Gläubiger das Insolvenzverfahren durch Antragstellung ein, so muss das Gericht dem Schuldner vor der Entscheidung über die Eröffnung allerdings Gelegenheit geben, innerhalb von drei Monaten ebenfalls einen Insolvenzantrag zu stellen.

Es ist vorab ein außergerichtlicher Schuldenbereinigungsversuch durchzuführen. Der Schuldner sollte in diesem Fall schnell reagieren. Denn die Restschuldbefreiung wird am Ende des Verfahrens nur erteilt, wenn er selbst sowohl den Insolvenzantrag als auch den Antrag auf Restschuldbefreiung bei Gericht gestellt hat.

  • Für den Gläubiger macht ein Antrag daher nur Sinn, wenn er ansonsten keine Aussichten auf Befriedigung der bestehenden Schulden hat.
  • Ebenfalls ist zu beachten, dass das Gericht von dem die Privatinsolvenz einleitenden Gläubiger einen Vorschuss für die Verfahrenskosten erheben kann.
  • Unternehmen Auch für Unternehmen gilt, dass der Insolvenzantrag grundsätzlich von Gläubiger und Schuldner bei dem zuständigen Insolvenzgericht gestellt werden kann.

Ist der Schuldner lediglich drohend zahlungsunfähig, kann der Insolvenzantrag mangels Antragsrecht allerdings nicht vom Gläubiger gestellt werden.

Wer kann ein Insolvenzverfahren einleiten?

Wo wird der Insolvenzantrag gestellt? –

Der Insolvenzantrag ist bei den für Insolvenzsachen zuständigen Amtsgerichten zu stellen. Örtlich zuständig ist in der Regel das Insolvenzgericht, in dessen Bezirk das Schuldnerunternehmen seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. Das ist in der Regel der Geschäftssitz. Welches Insolvenzgericht für den Insolvenzantrag zuständig ist, steht im Gerichtsverzeichnis unter www.insolvenzbekanntmachungen.de, Anschriften der Insolvenzgerichte in Bayern befinden sich unter www.insolvenzgerichte.de/Bayern,

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Welche Gläubiger können Insolvenzantrag stellen?

Welche Gläubiger dürfen einen Insolvenzantrag stellen? – Grundsätzlich ist jeder Gläubiger berechtigt, ein Insolvenzverfahren zu beantragen – sofern die Voraussetzungen für den Antrag erfüllt sind. Gläubiger wie Sozialversicherungsträger und Finanzämter haben bei der Glaubhaftmachung des Insolvenzeröffnungsgrundes den Vorteil, dass sie ihre Forderungen z.B.

Wer kann einen Konkursantrag stellen?

Wer kann einen Konkursantrag einbringen? – Der Konkursantrag kann von einem Gläubiger oder vom Schuldner eingebracht werden. Zuständig ist jenes Landesgericht, in dessen Sprengel der Schuldner sein Unternehmen betreibt, in Wien ist es das Handelsgericht.

  • Anwaltspflicht besteht nicht.
  • Der Schuldner stellt den Konkursantrag: Als Schuldner sollten Sie aus Haftungsgründen spätestens innerhalb von 60 Tagen ab Zahlungsunfähigkeit den Antrag stellen (keine Formvorschriften).
  • Das Gericht selbst prüft normalerweise nicht, ob die nötigen Voraussetzungen tatsächlich vorliegen.

Nur wenn sich aus den Angaben des Schuldners begründete Zweifel ergeben, wird es aktiv. Bei juristischen Personen müssen die Geschäftsführer/innen (bei GmbH) bzw. der Vorstand (bei AG, Verein) den Konkursantrag stellen – diese Verpflichtung trifft jeden einzelnen Geschäftsführer bzw.

  1. Jedes Vorstandsmitglied.
  2. Ist unter der Geschäftsführung bzw.
  3. Im Vorstand kein Einverständnis herzustellen, dann muss die Zahlungsunfähigkeit bei Gericht glaubhaft gemacht werden.
  4. Ein Gläubiger stellt den Konkursantrag: Der Gläubiger muss glaubhaft machen, dass er gegebenenfalls eine Konkursforderung hat und dass der Schuldner zahlungsunfähig ist.

Der Gläubiger hat den Entstehungsgrund und die Zusammensetzung der Forderung zu bescheinigen, zum Beispiel durch eine gerichtliche Entscheidung, Rückstände bei den Sozialversicherungsbeiträgen, ergebnislose Exekutionen, etc. Wird der Antrag von einem Gläubiger gestellt, beginnt das Gericht von sich aus mit einer Prüfung, ob die Konkursvoraussetzungen tatsächlich vorliegen.

  • Es wird auch geprüft, ob Forderungen anderer Gläubiger bestehen.
  • Dazu werden Anfragen an die Sozialversicherungsträger gestellt, an die Finanzämter und an das Exekutionsregister.
  • Selbst wenn die Forderung des einen Gläubigers in der Zwischenzeit beglichen wird, ist das Rad in Gang gesetzt.
  • Stellt das Gericht weitere erhebliche Forderungen fest, wird es unabhängig von der beglichenen Forderung den einmal gestellten Konkursantrag weiter bearbeiten! Geht das Gericht davon aus, dass die behaupteten Forderungen zu Recht bestehen und dass Zahlungsunfähigkeit gegeben ist, wird der Schuldner von dem Konkursantrag informiert, vernommen und zur Konkurseröffnungstagsatzung geladen.

Bei dieser Tagsatzung besteht die Möglichkeit, nachzuweisen, dass die Voraussetzungen nicht vorliegen. Es kann zum Beispiel nur Zahlungsstockung und nicht Zahlungsunfähigkeit vorliegen bzw. es wurde mit allen Gläubigern in der Zwischenzeit eine Stundungsvereinbarung abgeschlossen.

Wie melde ich Forderung im Insolvenzverfahren an?

2. Wann kann ich meine Forderung anmelden? – Die offene Forderung können Sie erst nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens anmelden. Im vorläufigen Insolvenzverfahren nach Stellung des Insolvenzantrags ist dies noch nicht möglich. Für die Anmeldung Ihrer Forderung erhalten Sie in der Regel ein Anschreiben von dem zuständigen Insolvenzverwalter.

  1. Dieser fordert Sie ausdrücklich zur Anmeldung auf.
  2. In der Regel enthält das Schreiben auch den gerichtlichen Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens (Eröffnungsbeschluss).
  3. Falls Sie sich vorab selbst über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens informieren möchten, finden Sie den gerichtlichen Beschluss im Internet unter https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/,
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Für die erfolgreiche Suche benötigen Sie das zuständige Insolvenzgericht sowie den Namen oder die Firma des insolventen Unternehmens. Oftmals kann man diese Informationen auch im Internet recherchieren.

Kann ich selbst einen Insolvenzantrag stellen?

Wann und wie wird der Insolvenzantrag für das Verbraucherinsolvenzverfahren gestellt? – Wer Kann Einen Antrag Auf ErFfnung Eines Insolvenzverfahrens Stellen Einen Insolvenzantrag für die Privatinsolvenz können Sie nicht sofort stellen. Überschuldete bzw. zahlungsunfähige Privatpersonen, die ihre Schulden regulieren möchten, können nicht sofort Privatinsolvenz beantragen, Sie müssen zuerst versuchen, eine Einigung mit den Gläubigern über die Schuldenbereinigung zu erzielen.

Im Idealfall lassen sie sich hierbei von einer anerkannten Schuldnerberatungsstelle helfen. Diese ist nicht nur erfahren bei der Verhandlung mit Gläubigern. Sie kann auch die für die Insolvenzbeantragung erforderliche Bescheinigung ausstellen, dass dieser Einigungsversuch erfolglos geblieben ist. Lehnen die Gläubiger eine solche außergerichtliche Einigung, z.B.

in Form einer Ratenzahlung ab, so kann der Verbraucher die Privatinsolvenz beantragen. Ein entsprechender Insolvenzantrag ist auch dann möglich, wenn ein Schuldner derart überschuldet ist, dass er entweder gar keine Ratenzahlung anbieten oder eine getroffene Vereinbarung zum Schuldenabbau nicht mehr einhalten kann,

Mit der Beantragung der Insolvenz beginnt ein schwieriger Weg, an dessen Ende der Schuldner von seinen restlichen Schulden befreit werden kann. Verbraucher sind gut beraten, sich von Anfang an professionelle Hilfe bei einer anerkannten Schuldnerberatung oder einem Rechtsanwalt zu suchen, unter anderem weil die Insolvenzbeantragung wirtschaftliches und juristisches Knowhow voraussetzt und der Schuldner nicht alle Unterlagen und Bescheinigungen selbst erstellen kann.

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Kann ich als Arbeitnehmer Insolvenzantrag stellen?

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Wenn Ihr Arbeitgeber Insolvenz anmeldet, können Sie unter Umständen Insolvenzgeld bekommen. Wenn sich Ihr Arbeitgeber in Zahlungsschwierigkeiten befindet und Sie deshalb Ihr Arbeitsentgelt ganz oder teilweise nicht mehr erhalten, kann ein Anspruch auf Insolvenzgeld bestehen.

Dies setzt voraus, dass ein Insolvenzereignis eingetreten ist. Mit dem Insolvenzgeld wird das ausgefallene Arbeitsentgelt ersetzt. Die Zahlung erfolgt einmalig. Erfahren Sie in unserem Erklärvideo mehr darüber, was Insolvenzgeld ist, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie Sie es beantragen können: Erklärvideo: Insolvenzgeld beantragen Die rechtliche Grundlage für Insolvenzgeld sind folgende Paragrafen des Sozialgesetzbuchs Drittes Buch (SGB III): Paragraf 165–172, Paragraf 175, 314, 316, 323, 324 und 327.

Wird ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Arbeitgebers eröffnet, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab diesem Zeitpunkt (auch „Insolvenzereignis” genannt) Anspruch auf Insolvenzgeld. Ein Insolvenzereignis liegt auch vor, wenn:

  • festgestellt wurde, dass die offenen Schulden Ihres Arbeitgebers nicht mehr beglichen werden können oder
  • Ihr Arbeitgeber nichts mehr unternimmt, um den Betrieb weiterzuführen.

Welche weiteren Umstände als Insolvenzereignis gelten, erfahren Sie im Merkblatt Insolvenzgeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Nur Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer und sogenannten Dritte haben Anspruch auf Insolvenzgeld. Zu den Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern zählen auch geringfügig Beschäftigte, Praktikantinnen/ Praktikanten oder Studierende.

Ebenfalls können sogenannte Dritte einen Anspruch auf Insolvenzgeld haben. Als Dritte werden in diesem Fall natürliche Personen oder juristische Personen (zum Beispiel ein Verein oder eine GmbH) bezeichnet, die direkten Anspruch auf Ihren Lohn oder Ihr Gehalt haben. Das ist zum Beispiel bei Pfändungen der Fall.

Auch wenn Sie Unterhalt für ein Kind zahlen, hat die Mutter oder der Vater des Kindes direkten Anspruch auf Ihren Lohn oder Ihr Gehalt. In den beschriebenen Fällen besteht dann Anspruch auf Ihr Insolvenzgeld. Helfen Sie als Familienangehöriger in dem insolvent gegangenen Betrieb oder sind Sie dessen geschäftsführender Gesellschafter, prüft die Deutsche Rentenversicherung im Rahmen eines Statusfeststellungsverfahrens, ob eine abhängige Beschäftigung vorliegt.

Ist dies der Fall und sind alle weiteren Voraussetzungen ebenfalls erfüllt, steht Ihnen Insolvenzgeld zu. Beantragen Sie das Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit. Wichtig ist, dass Sie den Antrag innerhalb von 2 Monaten stellen, nachdem das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer können Sie Insolvenzgeld online beantragen und dabei sämtliche Nachweisdokumente übermitteln.

Dadurch liegt Ihr Antrag der Agentur für Arbeit schneller zur Bearbeitung vor, als wenn Sie ihn in Papierform an uns senden. Fügen Sie Ihrem Antrag bitte folgende Dokumente hinzu:

  • Insolvenzgeldbescheinigung (vom Arbeitgeber oder zuständigen Insolvenzverwalter),
  • Kopie des Arbeitsvertrages,
  • Kündigungsschreiben,
  • die letzten 3 Verdienstabrechnungen,
  • Aktenzeichen des Insolvenzverfahrens.

Sie können den Antrag auch in Papierform einreichen. Nutzen Sie dafür das Formular Antrag auf Insolvenzgeld, Wenn Sie als Familienangehöriger im insolvent gegangenen Betrieb arbeiten oder dessen geschäftsführender Gesellschafter sind, müssen außerdem das Zusatzblatt Familienangehörige und das Zusatzblatt Gesellschafter(in)/Geschäftsführer(in) einreichen.

Hat die Deutsche Rentenversicherung festgestellt (Statusfeststellungsverfahren), dass ein Beschäftigungsverhältnis vorliegt, reichen Sie bitte den entsprechenden Bescheid der Deutschen Rentenversicherung ein. Die oben genannten Zusatzblätter müssen Sie in diesem Fall nicht beifügen. Insolvenzgeld wird rückwirkend gezahlt.

Sie erhalten einmalig Insolvenzgeld für den Lohn, der für die letzten 3 Monate Ihres Arbeitsverhältnisses vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens aussteht. In der Regel erhalten Sie Insolvenzgeld in der Höhe des Nettoverdienstes. Es umfasst Festgehalt beziehungsweise Festlohn und unter bestimmten Voraussetzungen auch Gehalts- oder Lohnanteile (zum Beispiel Provisionen, Überstundenvergütung oder Weihnachtsgeld).

Für Besserverdienende gibt es Obergrenzen, die je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen. Tipp: Gut zu wissen: Insolvenzgeld ist steuerfrei. Geben Sie den Betrag in Ihrer Steuererklärung an. Außerdem sollten Sie die Bescheinigung der Arbeitsagentur anfügen, auf der die Steuerfreiheit festgehalten ist.

Über Sonderfälle bei der Bestimmung des Insolvenzgeld-Zeitraums informiert Sie das Merkblatt Insolvenzgeld für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Zahlt Ihr Arbeitgeber aufgrund der Insolvenz keine Beiträge zur Sozialversicherung, übernimmt dies die Agentur für Arbeit.

Ihre Krankenkasse muss dafür einen Antrag bei der Agentur für Arbeit stellen. Die Beiträge werden für die letzten 3 Monate Ihres Arbeitsverhältnisses vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens gezahlt. Sie können gleichzeitig Arbeitslosengeld und Insolvenzgeld beziehen. Das Insolvenzgeld wird Ihnen dann auf diese Leistungen angerechnet.

Die Zeitspanne, in der Sie Arbeitslosengeld beziehen können, verringert sich durch die Dauer des Insolvenzgeldbezugs nicht.

Was kostet es einen Insolvenzantrag zu stellen?

Fazit: Ein Insolvenzverfahren kostet Geld – Die Kosten für ein Insolvenzverfahren richten sich nach dem Wert der Insolvenzmasse. Ist dieser Wert sehr gering oder liegt bei null, werden lediglich Mindestgebühren fällen. Die Mindestgebühren für die Insolvenzverwaltung liegen je nach Verfahrensart zwischen 1120 und 1400 Euro.

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Hinzu kommen noch mindestens 300 Euro Gerichtskosten. Bei vielen Verfahren spielen die Kosten für die Schuldner*innen keine ernsthafte Rolle. Sie werden nämlich zu den übrigen Schulden hinzugeschlagen und aus der Insolvenzmasse beglichen. Sollte nach drei Jahren, wenn das Insolvenzverfahren beendet wird, ein Teil der Verfahrenskosten offen sein, gilt auch dafür die Restschuldbefreiung.

Liegt der Wert der Insolvenzmasse nach drei Jahren unter 1800 Euro, müssen Sie als Schuldner*in die Mindestgebühren bezahlen (bei Regelinsolvenzen). Sie können aber beantragen, die Kosten für Ihre Insolvenz in Raten über vier Jahre abzubezahlen. Wenn Sie auch das finanziell überfordert, kann Ihnen der Staat die Zahlung erlassen.

Wie lange dauert es bis zur Insolvenzeröffnung?

Insolvenzverfahren beantragt: Dauer bis zur Eröffnung – Das Insolvenzeröffnungsverfahren hat eine Dauer von zwei bis drei Monaten. Aber wie viel Zeit vergeht eigentlich zwischen dem Insolvenzantrag und der Eröffnung des Insolvenzverfahrens? In der Regel muss ein Schuldner nach der Antragstellung zwei bis drei Monate bis zur Insolvenzeröffnung warten.

  • die Anzahl der Gläubiger,
  • die Insolvenzmasse und
  • die Mitwirkung des Schuldners.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Insolvenzeröffnung ist insbesondere bei Unternehmensinsolvenzen relevant, wenn im Zuge der finanziellen Missstände die Arbeitnehmer nicht bezahlt werden können. Diesen steht dann nämlich als Ausgleich Insolvenzgeld zu, allerdings nur für maximal drei Monate, ( 66 Bewertungen, Durchschnitt: 4,08 von 5) Loading.

Wer zählt als Gläubiger?

Was ist ein Gläubiger per Definition? – Ein Gläubiger ist nach § 241 Abs.1 BGB eine Person, die von einem anderen eine Leistung aus einem Schuldverhältnis fordern kann. Diese andere Person, die dem Gläubiger eine bestimmte Leistung schuldet, wird Schuldner genannt.

  • Das Schuldverhältnis bezeichnet die Beziehung zwischen Gläubiger und Schuldner.
  • Ein Gläubiger kann sowohl eine natürliche Person als auch eine juristische Person, wie beispielsweise eine GmbH, sein.
  • Ein anderer Begriff für Gläubiger ist Kreditor,
  • Ein Gläubiger ist also eine Person, der etwas geschuldet wird.

Im normalen Sprachgebrauch ist damit meist Geld gemeint. Eine Person ist aber meist Gläubiger und Schuldner zugleich, Wird ein Gegenstand verkauft, so ist der Käufer Schuldner der Zahlung und gleichzeitig Gläubiger der Lieferung bzw. Übergabe und Übereignung der Ware,

Wer kann alles Gläubiger sein?

Was ist ein Gläubiger im Klartext? – Nehmen wir uns doch mal die Definition vor und brechen diesen auf eine verständliche Sprache herunter. Dabei bedienen wir uns dem folgenden Szenario. Du hast Dir Geld geliehen, um Dein Unternehmen oder Start-up in Schwung zu bringen und zu finanzieren. Was ist ein Gläubiger?

Wann ist ein Insolvenzantrag möglich?

Wann wird ein Insolvenzantrag gestellt? – Die Frage, ab wann man einen Insolvenzantrag stellen soll, kann nur mit „so früh wie möglich” beantwortet werden. Von Gesetz wegen muss der Antrag innerhalb von 60 Tagen nach Eintreten bzw. ab Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung „ohne schuldhaftes Zögern” gestellt werden.

Dazu muss der Antragsteller den Insolvenzeröffnungsgrund glaubhaft machen. Diese Frist darf nur solange ausgenutzt werden, wenn und solange die Sanierungsbemühungen nicht aussichtslos sind. Lediglich in Ausnahmefällen, wie bspw. im Fall von Naturkatastrophen, verlängert sich die Anmedefrist auf 120 Tage.

Die Veröffentlichung des Insolvenzantrags erfolgt im Insolvenzregister (Ediktsdatei bzw. in Österreich im Amtsblatt zur Wiener Zeitung). Wurde der Insolvenzantrag noch nicht veröffentlicht (bzw. der Beschluss noch nicht zugestellt), kann er noch zurückgenommen werden.

Kann ein Insolvenzantrag abgelehnt werden?

Die Abweisung mangels Masse ist ein Rechtsbegriff aus dem Insolvenzverfahren ( § 26 InsO ). Ein Insolvenzverfahren kann durch das Insolvenzgericht abgelehnt werden, wenn das verfügbare Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten des Insolvenzverfahrens zu begleichen.

  • Die Abweisung bedeutet, dass es nicht zu einem Insolvenzverfahren kommt.
  • Ann das Geld zum Beispiel durch einen Vorschuss aufgebracht werden, kommt es nicht zur Abweisung.
  • Verfahrenskosten sind die Kosten, die beim Gericht sowie für den Insolvenzverwalter und den Gläubigerausschuss entstehen.
  • Die am Sitz der Gesellschaft zuständige Staatsanwaltschaft erhält bei „Abweisung mangels Masse” automatisch Mitteilung und wird prüfen, ob gegen Vorschriften des GmbHG verstoßen worden ist ( Insolvenzverschleppung, Bankrott usw.).

Ob ein Verfahren mangels Masse nicht eröffnet wird, wird im Rahmen eines Gutachtens festgestellt. Ein solches Gutachten wird von einem durch das Gericht eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter erstellt. Da es sehr häufig – bedingt durch eine verspätete Antragstellung des Schuldners – dazu kommt, dass keinerlei Mittel für die Durchführung eines Verfahrens mehr vorhanden sind, hat die Insolvenzanfechtung eine essentielle Bedeutung bei der Ermittlung möglicherweise erzielbarer Mittel.

  1. Im Rahmen des Gutachtens wird der vorläufige Verwalter eine Überprüfung auf das Vorliegen von Anfechtungstatbeständen durchführen und die damit voraussichtlich erzielbaren Einnahmen im Bericht aufführen.
  2. Die Berufsverbände gehen davon aus, dass bei Einschränkung der Anfechtungsmöglichkeiten eine Verringerung der Eröffnungsquote um bis zu 30 % eintritt.

Beispielhaft zu nennen ist hier das sog. Fiskusprivileg. Bei Insolvenzverfahren über das Vermögen natürlicher Personen als antragstellende Schuldner wird durch die Stundung der Verfahrenskosten in der Regel auch mittellosen Betroffenen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und somit die Restschuldbefreiung ermöglicht ( § 4a bis § 4d InsO).

Wo bekomme ich einen Insolvenzantrag?

4. Wo wird der Insolvenzantrag gestellt? – Der Insolvenzantrag ist bei den für Insolvenzsachen zuständigen Amtsgerichten zu stellen. Örtlich zuständig ist in der Regel das Insolvenzgericht, in dessen Bezirk das Schuldnerunternehmen seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.

Wer zahlt den Anwalt bei Insolvenzverfahren?

Kosten der Privatinsolvenz – Das Wichtigste in Kürze – Ist die Privatinsolvenz kostenlos? Nein. Der Schuldner muss für die Verfahrenskosten der Privatinsolvenz aufkommen und gegebenenfalls auch den Anwalt oder die Schuldnerberatung für die Beratung bezahlen.

Wie viel kostet ein Privatinsolvenz? Das lässt sich pauschal nicht sagen. Die Insolvenzverwalter- bzw. Treuhändergebühren und die Gerichtskosten der Privatinsolvenz werden anhand der Insolvenzmasse berechnet. Wer weder Vermögen besitzt und kein Arbeitseinkommen hat, muss Mindestgebühren in Höhe von circa 2.000 Euro einkalkulieren.

Wie soll ich die für die Privatinsolvenz anfallenden Kosten bezahlen, wenn ich kein Geld habe? Sie sparen die Beratungskosten, wenn Sie sich entweder von einer kostenlosen Schuldnerberatungsstelle unterstützen lassen oder einen Beratungshilfeschein für den außergerichtlichen Einigungsversuch nach § 305 InsO beantragen. Wer Kann Einen Antrag Auf ErFfnung Eines Insolvenzverfahrens Stellen Die Kosten einer Privatinsolvenz setzen sich aus den Kosten für den Insolvenzverwalter und den Gerichtskosten zusammen.

Was tun wenn Schuldner Insolvenzantrag stellt?

Schuldner zahlt nicht? Inkasso beauftragen – Wenn Ihr Schuldner insolvent ist, haben Sie zwei Möglichkeiten zu reagieren. Zum einen können Sie Ihre Forderungen persönlich anmelden. Dazu informieren Sie sich am besten in der Insolvenzakte, in welchem Maß Sie Ihre Forderungen geltend machen können.

  1. Anschließend verfolgen Sie die weiteren Entwicklungen und nehmen persönlich an Berichtsterminen und Gläubigerversammlungen teil.
  2. Zum anderen können Sie diese Aufgabe auch einem Inkasso-Dienstleister übergeben.
  3. Er verfolgt für Sie die Entwicklungen und vertritt Ihre Interessen mit viel Erfahrung und Fachkenntnis gegenüber dem Insolvenzverwalter.
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Dadurch sparen Sie sich Zeit und Nerven und können sich ganz auf die Tätigkeiten konzentrieren, die Ihr Unternehmen nach vorne bringen. Sie haben einen Fall, der Ihnen Sorgen bereitet? Dann vereinbaren Sie jetzt mit uns Ihren kostenlosen Beratungstermin und entscheiden Sie erst anschließend, ob Sie mit uns zusammenarbeiten möchten.

Wie mache ich ein Insolvenzverfahren?

Glossar: Schulden Wer über eine lange Zeit seine Schulden an seine Gläubiger (Banken, Geschäfte, Behörden, ) nicht mehr zurückbezahlen kann und auch für die Zukunft keinen Ausweg weiß, für den kann ein Verbraucherinsolvenz-Verfahren eine Lösung sein.

  1. Ob das im Einzelfall möglich und sinnvoll ist, sollte in einer Schuldnerberatung geklärt werden.
  2. Diese begleitet und unterstützt den Schuldner bzw.
  3. Die Schuldnerin bei den Verhandlungen mit den Gläubiger:innen und leitet gemeinsam mit ihm/ihr gegebenenfalls ein Insolvenzverfahren ein.
  4. Hierzu muss man zunächst einen Plan erstellen und versuchen, sich außergerichtlich mit allen Gläubigern zu einigen.

Klappt das nicht, kann der Schuldner beim Insolvenzgericht (meist Teil des Amtsgerichtes) die Privatinsolvenz beantragen. Das Gericht prüft den Antrag und legt den Beginn des Verfahrens fest. Ab diesem Zeitpunkt muss der Schuldner seine pfändbaren Einkünfte und sein pfändbares Vermögen einsetzen um damit einen Teil seiner Schulden zu tilgen.

Was darf ich nicht bei Insolvenzverfahren?

Privatinsolvenz: Nachteile in Form von Obliegenheiten – Die Restschuldbefreiung am Ende des Verfahrens ermöglicht dem Schuldner einen wirtschaftlichen Neuanfang. Dieser geht aber zulasten der Gläubiger, für die der Schuldenerlass gewöhnlich mit großen Einbußen verbunden ist.

  1. Verbraucher müssen einer angemessenen Arbeit nachgehen oder, wenn sie erwerbslos sind, sich um eine Arbeitsstelle bemühen. Zumutbare Arbeiten dürfen sie nicht ablehnen.
  2. Eine Erbschaft oder eine Schenkung ist jeweils zur Hälfte an den Treuhänder herauszugeben. Gewinne aus Lotterien oder ähnlichen Spielen muss der Schuldner vollständig herausgeben.
  3. Jeder Umzug und jeder Arbeitsplatzwechsel ist unverzüglich dem Treuhänder und dem Insolvenzgericht anzuzeigen. Darüber hinaus umfasst die Auskunfts- und Mitteilungspflicht sämtliche Vermögensänderungen.
  4. Der Schuldner darf nur an den Treuhänder zahlen, nicht aber an einzelne Insolvenzgläubiger.
  5. Die Privatinsolvenz bringt auch Nachteile in Bezug auf das Konsumverhalten: Der Verbraucher darf keine unangemessenen und verschwenderischen Verbindlichkeiten begründen. Das allerdings sollte selbstverständlich sein. Schließlich gefährden neue Schulden die angestrebte Schuldenfreiheit.

Verletzt der Schuldner seine Obliegenheiten, läuft er Gefahr, dass seine Insolvenzgläubiger die Versagung der Restschuldbefreiung beantragen.

Wer meldet Privatinsolvenz an?

Eine Insolvenz kann grundsätzlich von jeder Privatperson und jedem Unternehmen angemeldet werden. Die Insolvenz kann von Arbeitnehmern, Beamten, Arbeitslosen, Rentnern, Hausfrauen und ALG II Empfängern beantragt und angemeldet werden.

Wann muss Geschäftsführer Insolvenzantrag stellen?

1.2 Stellung des Insolvenzantrags – Wird die Gesellschaft zahlungsunfähig oder gerät sie in den Status der Überschuldung, hat der Geschäftsführer nach § 15a Abs.2 InsO ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber 3 Wochen nach Einritt der Zahlungsunfähigkeit bzw.6 Wochen nach Überschuldung zwingend einen Insolvenzantrag zu stellen.

Wer entscheidet über eine Privatinsolvenz?

Wie und wo können Sie Privatinsolvenz beantragen? – Wenn Sie ein Insolvenzverfahren privat beginnen möchten, müssen Sie sich an das Amtsgericht wenden, welches für Ihren Wohnsitz zuständig ist. Normalerweise hat jedes Amtsgericht eine Abteilung, die sich um solche Insolvenzverfahren kümmert. Wer Kann Einen Antrag Auf ErFfnung Eines Insolvenzverfahrens Stellen Ob Sie zu einer Privatinsolvenz berechtigt sind, entscheidet das Amtsgericht.

Eine Übersicht über sämtliche Schulden, egal, ob diese aus Krediten, Rechnungen oder ausstehenden Ratenzahlungen entstanden sind (§ 305 Abs.1 Nr.3 InsO). Alle Vermögenswerte, welche der Schuldner besitzt und die eventuell dazu eingesetzt werden können, die Schulden teilweise zu begleichen. Bei Arbeitnehmern ist auch eine Übersicht über das monatliche Einkommen Pflicht (§ 305 Abs.1 Nr.3 InsO).Der Schuldenbereinigungsplan, den Ihr Schuldnerberater bereits für den Versuch einer außergerichtlichen Einigung erstellt hat (§ 305 Abs.1 Nr.4 InsO).Eine Bescheinigung Ihres Schuldnerberaters, in welcher dieser bestätigt, dass ein Versuch der außergerichtlichen Einigung gescheitert ist (§ 305 Abs.1 Nr.1 InsO).Eine Abtretungserklärung, mit der Sie Ihr Einverständnis darüber bekunden, dass Ihre Gläubiger einen Teil Ihres Einkommens erhalten dürfen (§ 287 Abs.2 InsO).

Zusammen mit dem Antrag auf Privatinsolvenz sollen Sie nach Paragraph 287 Absatz 1 Satz 1 der InsO gleichzeitig auch um eine Befreiung von der Restschuld bitten, Seit der Reform von 2014 muss das Gericht schon mit Annahme des Insolvenzantrags darüber entscheiden, ob die verschuldete Person mit einer Restschuldbefreiung rechnen kann oder nicht, sofern sie bestimmte Auflagen erfüllt (§ 287a Absatz 1 InsO).

  1. Vor der Reform konnte sich eine verschuldete Person zu Beginn der Privatinsolvenz oft nicht sicher sein, ob sie am Ende ihrer Privatinsolvenz überhaupt von der Restschuld befreit wird.
  2. Seit Einführung der Privatinsolvenz im Jahr 1999 kam es zunächst zu einem starken Anstieg von Privatinsolvenzverfahren in Deutschland.

Während im Jahr 2000 lediglich 14.024 Insolvenzen angemeldet wurden, waren dies 2004 bereits 79.061. Nach einem Höchststand von 139.110 im Jahre 2010 sank die Zahl der jährlich neu angemeldeten Verbraucherinsolvenzverfahren jedoch auf 107.919 im Jahr 2015 (Statista 2016).Die Zahl von Privatinsolvenzen ging in den letzten Jahren deshalb zurück, weil Privatinsolvenzen häufig die Folge von Arbeitslosigkeit sind und sich die Beschäftigungssituation in Deutschland in diesem Zeitraum verbesserte,

Wer zahlt den Anwalt bei Insolvenzverfahren?

Kosten der Privatinsolvenz – Das Wichtigste in Kürze – Ist die Privatinsolvenz kostenlos? Nein. Der Schuldner muss für die Verfahrenskosten der Privatinsolvenz aufkommen und gegebenenfalls auch den Anwalt oder die Schuldnerberatung für die Beratung bezahlen.

  1. Wie viel kostet ein Privatinsolvenz? Das lässt sich pauschal nicht sagen.
  2. Die Insolvenzverwalter- bzw.
  3. Treuhändergebühren und die Gerichtskosten der Privatinsolvenz werden anhand der Insolvenzmasse berechnet.
  4. Wer weder Vermögen besitzt und kein Arbeitseinkommen hat, muss Mindestgebühren in Höhe von circa 2.000 Euro einkalkulieren.

Wie soll ich die für die Privatinsolvenz anfallenden Kosten bezahlen, wenn ich kein Geld habe? Sie sparen die Beratungskosten, wenn Sie sich entweder von einer kostenlosen Schuldnerberatungsstelle unterstützen lassen oder einen Beratungshilfeschein für den außergerichtlichen Einigungsversuch nach § 305 InsO beantragen. Wer Kann Einen Antrag Auf ErFfnung Eines Insolvenzverfahrens Stellen Die Kosten einer Privatinsolvenz setzen sich aus den Kosten für den Insolvenzverwalter und den Gerichtskosten zusammen.