Ov800 Antrag Wer Hat Anspruch?

Ov800 Antrag Wer Hat Anspruch
Kann ich früher in Rente gehen wenn ich Kinder habe? – Rente für Eltern: Alles über Mütterrente, Kindererziehungszeiten, Kinderzulage Generationen­vertrag. Groß­eltern, Eltern, Kinder – die Rente zahlt die jeweils nach­folgende Generation. © plainpicture / Stephanie Uhlenbrock Mütter und Väter stehen besondere Leistungen bei der gesetzlichen Rente zu: Kinder­erziehungs­zeiten, Berück­sichtigungs­zeiten, Mütterrente, Kinder­zuschlag.

Ein Über­blick. Inhalt Ohne Nach­wuchs läuft bei der Rente nichts. Er ist es, der für die gesetzlichen Renten späterer Generationen sorgen muss. Aber Kinder können das Erwerbs­leben ziemlich durch­einander wirbeln. Die Folge: Renten von Eltern – meist die der Mütter – fallen oft nied­riger aus als von Kinder­losen.

Für Eltern sieht der Gesetz­geber daher zusätzliche Renten­punkte und andere Leistungen vor. Sie sollen Nachteile ausgleichen. Aber was ist der Unterschied zwischen Mütterrente und Kinder­erziehungs­zeiten, zwischen Kinder­zuschlag und Kinder­zulage? Muss man Leistungen für Eltern bei der Renten­versicherung beantragen? Hier beant­worten wir die wichtigsten Fragen.

  • Eine Infografik erklärt, wie wird; außerdem zeigen wir im Über­blick.1.
  • Wie erhalte ich Rente für die Kinder­erziehung? Damit die Renten­versicherung Kinder­erziehung bei der Rente anrechnet, müssen Eltern Kinder­erziehungs­zeit beantragen.
  • Das Formular dafür heißt V0800 und kann bei der Renten­versicherung herunter­geladen werden ().

Eltern könnten sich mit dem Antrag theoretisch bis zur Rente Zeit lassen. Um die eigene Alters­vorsorge aber richtig einschätzen zu können, ist es sinn­voll, den Antrag früh zu stellen.2. Wie stark erhöht die Kinder­erziehungs­zeit meine Rente? Die Zeit der Kinder­erziehung erhöht die Rente ungefähr so stark, als hätten Mutter oder Vater nach der Geburt durch­schnitt­lich verdient und zusammen mit einem Arbeit­geber Beiträge gezahlt.

  • Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, währt die 30 Monate, für später geborene Kinder 36 Monate.
  • Was das nun konkret heißt, zeigt unsere,
  • Eltern, die während der Kinder­erziehungs­zeit arbeiten, erhalten die Renten­punkte zusätzlich zu den Ansprüchen aus ihrem Job – allerdings nur bis zu einer Höchst­grenze (siehe ).3.

Wer hat einen Anspruch auf Kinder­erziehungs­zeiten? Fast alle Eltern, die in den ersten 30 oder 36 Monaten nach der Geburt eines Kindes dieses versorgt haben. Neben den leiblichen Eltern können das auch Adoptiv-, Stief- oder Pfle­geeltern sein. Kinder­erziehungs­zeiten werden entweder bei der gesetzlichen Renten­versicherung berück­sichtigt oder bei einem anderen Alters­sicherungs­system, zum Beispiel bei der Beamten­versorgung oder kirchlichen Versorgung.

  1. Bei Eltern, die als Arbeitnehmende viel verdienen, steigert die Kinder­erziehung die Rente nicht (siehe ).
  2. Auch bei Eltern, die bereits ihre reguläre Alters­rente beziehen, rechnet die Renten­versicherung keine Erziehungs­zeit an.4.
  3. Stehen auch Selbst­ständigen Kinder­erziehungs­zeiten zu? Ja, und zwar unabhängig davon, ob sie vor der Geburt in der gesetzlichen Renten­versicherung pflicht­versichert, freiwil­lig versichert oder dort gar nicht versichert sind.

Die Renten­versicherung berück­sichtigt Kinder­erziehungs­zeiten, solange Eltern keine ähnlichen Leistungen aus einem anderen Alters­sicherungs­system erhalten. Das ist bei Selbst­ständigen und auch bei Freiberuf­lern wie Ärzten oder Rechts­anwälten nicht der Fall.5.

  1. Erhalten beide Eltern Kinder­erziehungs­zeit? Nein.
  2. Die Renten­ansprüche für die Kinder­erziehung bestehen nur einmal pro Kind.
  3. Die Renten­versicherung rechnet sie also nicht beiden Eltern­teilen voll an.
  4. Eltern können sie aber aufteilen (siehe ).6.
  5. Önnen Eltern entscheiden, wer die Erziehungs­zeit erhält? Ja.

Die Renten­versicherung schreibt allerdings in der Regel dem Eltern­teil die zusätzlichen Renten­punkte gut, der sich in den ersten Jahren haupt­sächlich um das Kind gekümmert hat. Das geben Eltern im Antrag mit an (siehe ). Hat sich die Mutter im ersten Jahr gekümmert und der Vater in den zwei darauf­folgenden Jahren, wird sie beiden nach­einander anteilig ange­rechnet.

  1. Möchten Eltern die Erziehungs­zeit anders aufteilen – soll sie also demjenigen ange­rechnet werden, der sich in den ersten Jahren nicht haupt­sächlich um die Erziehung gekümmert hat –, müssen sie dies gemein­sam gegen­über der Renten­versicherung erklären.
  2. Das machen sie anhand des Formulars V0820.
  3. Zeit lassen können sie sich dafür nicht – es ist nur zwei Monate rück­wirkend möglich.

Am besten, Eltern entscheiden schon vor der Geburt darüber.7. Erhöht die Kinder­erziehung auch die Rente von Topverdienern? Das hängt davon ab, ob Eltern sozial­versicherungs­pflichtig beschäftigt sind oder vor der Geburt als nicht renten­versicherte Selbst­ständige gearbeitet haben.

Beschäftigte: Liegt der Brutto­verdienst während der Kinder­erziehungs­zeit über der Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Renten­versicherung, erhöht die Erziehungs­zeit die Rente nicht. Die Beitrags­bemessungs­grenze sagt, bis zu welchem Brutto­verdienst Rentenbeiträge gezahlt werden. Sie liegt derzeit bei monatlich 7 300 Euro im Westen und 7 100 Euro im Osten.

Auch wenn Beschäftigte über­durch­schnitt­lich verdienen, erhalten sie nicht mehr die vollen Ansprüche für die Erziehung. Mit steigendem Verdienst werden es immer weniger. Partner könnten aber wählen, wer von ihnen die Erziehungs­zeit beantragt (siehe ).

Selbst­ständige: Nicht renten­versicherte Selbst­ständige wie Ärzte, Steuerberater oder Rechts­anwälte erhalten die vollen Ansprüche aus der Kinder­erziehungs­zeit unabhängig von der Höhe des Verdienstes.8. Was ist der Unterschied zwischen Kinder­erziehungs­zeit und Mütterrente? Die Mütterrente ist keine eigenen Rente.

Sie bezeichnet lediglich die Erhöhung der ange­rechneten Kinder­erziehungs­zeit für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. In den Jahren 2014 und 2019 wurde sie von zuvor 12 auf heute 30 Monate erhöht. Mehr dazu in unserem Über­blick, Für jedes Kind erhalten Mutter oder Vater Entgelt­punkte auf dem Renten­konto.

  • Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, gibt es rund 2,5 Punkte.
  • Das sind in den alten Bundes­ländern rund 90 Euro und in den neuen rund 89 Euro.
  • Für ab 1992 geborene Kinder sind es rund 3 Punkte.
  • Das sind in den alten Bundes­ländern rund 108 Euro und in den neuen Bundes­ländern rund 107 Euro.
  • Beispiel: Für ein Kind das 2001 geboren wurde, bringt das in den alten Bundes­ländern rund 108 Euro Rente.

Wurde ein Kind 1990 und eines 1995 geboren, bringt das in den neuen Bundes­ländern rund 195 Euro Rente. Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Kinder­erziehungs­zeit. Das ist die Zeit, für die Eltern Rentenbeiträge vom Staat gezahlt bekommen. Für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, finanziert der Staat 30 Monate Rentenbeiträge, für jedes ab 1992 geborene Kind 36 Monate.

Pro Monat Erziehungs­zeit erhält ein Eltern­teil maximal 0,0833 Entgelt­punkte aufs Renten­konto. Was das derzeit umge­rechnet in Euro heißt, zeigt der Abschnitt, Mütterrente. Die Bezeichnung „Mütterrente” meint eine bessere rentenrecht­liche Anerkennung von Erziehungs­zeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden.

Bis zum 30. Juni 2014 hat die für sie pro Kind nur zwölf Monate Kinder­erziehungs­zeit berück­sichtigt. Seit dem 1. Januar 2019 berück­sichtigt sie bei allen Müttern oder Vätern mit vor 1992 geborenen Kindern 30 Monate pro Kind. Kinder­berück­sichtigungs­zeit.

  • Die Renten­versicherung berück­sichtigt die ersten zehn Jahre nach Geburt des Kindes als rentenrecht­liche Zeit.
  • Das kann helfen, Voraus­setzungen für bestimmte Renten zu erfüllen – so müssen Versicherte etwa 35 Versicherungs­jahre nach­weisen, um früher in Rente gehen zu können.
  • Bei Versicherten, die wenig verdienen, stockt die Berück­sichtigungs­zeit auch die Rente auf.
See also:  Was Brauche Ich FR Den Antrag Auf Witwenrente?

Wer mehrere Kinder hat, für den beginnt die Berück­sichtigungs­zeit mit der Geburt des ersten und endet mit dem 10. Geburts­tag des jüngsten Kindes. Erziehungs­rente. Stirbt nach einer Scheidung der Ex-Partner, soll die Erziehungs­rente den Unterhalt des Verstorbenen ersetzen.

  1. Mütter oder Väter können sie bis zum 18.
  2. Geburts­tag des Kindes beziehen.
  3. Inder­zulage bei Riester.
  4. Eltern, die riestern, erhalten eine Kinder­zulage – für jedes ab 2008 geborene Kind 300 Euro im Jahr, für vor 2008 geborene Kinder 185 Euro im Jahr.
  5. Inder­zuschlag.
  6. Für Hinterbliebenenrenten nach dem seit 2002 geltenden Recht kann der Eltern­teil mit Kinder­erziehungs­zeiten nach dem Tod seines Ehepart­ners einen Zuschlag auf die erhalten.

Die Höhe hängt davon ab, ob es sich um eine handelt, ob die Rentenbeziehenden in Ost- oder West­deutsch­land leben und wie viele Kinder sie erzogen haben. Über­schreitet die Hinterbliebenenrente zusammen mit dem Kinder­zuschlag eine volle Monats­rente des Verstorbenen, wird er begrenzt.

Nach derzeitigen Werten fällt der Zuschlag so aus: 18.04.2023 – Die gesetzliche Rente ist für viele Haushalte die finanzielle Basis im Alter. Hier erhalten Sie alle Informationen zu Beiträgen, Rentenhöhe und Renten­eintritts­alter.05.08.2019 – Sparen hilft, um im Alter nicht arm zu sein. Die Finanztest­expertinnen zeigen, wie Frauen ihre Renten-Situation verbessern und der Teil­zeitfalle entkommen können.12.04.2023 – In die eigene Rente investieren und von einem satten Steuer­nach­lass profitieren: Das klappt 2023 noch besser als bisher.

Die Stiftung Warentest zeigt, was möglich ist. : Rente für Eltern: Alles über Mütterrente, Kindererziehungszeiten, Kinderzulage

Wie viele Jahre werden für 2 Kinder bei der Rente angerechnet?

Für jedes vor 1992 geborene Kind erhalten Erziehende bis zu 2,5 Kindererziehungsjahre auf ihr Rentenkonto angerechnet. Als Verdienst wird der deutsche Durchschnittsverdienst angenommen. Entsprechend gibt es bis zu 2,5 Entgeltpunkte auf das Rentenkonto.

Wann spätestens Kindererziehungszeiten beantragen?

Hier empfiehlt es sich, ausnahmsweise nicht erst nach dem vollendeten 10. Lebensjahr, sondern spätestens nach dem vollendeten dritten Lebensjahr des bei der Zulagenstelle angegebenen Kindes einen Antrag wg. Kindererziehungszeiten zu stellen.

Wie viele Jahre werden pro Kind auf die Rente angerechnet?

Bei Geburten vor 1992 umfasst die Kindererzie hungszeit 30 Monate, bei Geburten ab 1992 beträgt sie drei Jahre. Die Kindererziehungszeit beginnt mit dem Monat nach der Geburt des Kindes und endet 36 Monate später, bei Geburten vor dem 1. Januar 1992 nach 30 Monaten.

Wie viel Mütterrente bekommt man für 3 Kinder?

Welche Jahrgänge bekommen Mütterrente? – Mütterrente- Was ist die Mütterrente?- Rente mit 63- hier erhalten Sie Antworten!! – Alle Fragen zur Mütterrente? – Fragen und Antworten Die Mütterrente ist in aller Munde?? Prüfen Sie bitte ihre Rentenunterlagen! Die Rente mit 63 ab dem 01.Juli 2014 Was ist die Mütterrente? – Fragen und Antworten Mit dem Begriff Mütterrente ist eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden.

  1. Für sie wird bislang ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt.
  2. Es ist vorgesehen, ab dem 1.
  3. Juli 2014 für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, ein zusätzliches Jahr mit Kindererziehungszeiten anzurechnen.
  4. Wie wirkt sich die Mütterrente auf die Rentenhöhe aus? Bei einem Rentenbeginn vor dem 1.

Juli 2014 wird die Rente für jedes vor 1992 geborene Kind pauschal um einen zusätzlichen Entgeltpunkt erhöht. Dies entspricht derzeit einer Erhöhung von 28,61 Euro im Westen und 26,30 Euro im Osten. Durch die Rentenanpassung zum 1. Juli 2014 werden sich die Beträge voraussichtlich auf 28,61 Euro im Westen und 26,39 Euro im Osten erhöhen.

Wird die Mütterrente brutto oder netto ausgezahlt? Die 28,61 Euro (West) und 26,39 Euro (Ost) für jedes vor 1992 geborene Kind sind Bruttowerte. Sie unterliegen gegebenenfalls einem Abzug von Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Besteuerung. Gibt es eine Nachzahlung für vergangene Jahre? Die Erhöhung ist für die Zeit ab 1.

Juli 2014 vorgesehen. Rentennachzahlungen für Zeiträume vor dem 1. Juli 2014 wird es nicht geben. Wie erhält man die Mütterrente, wenn man schon Rentner ist? Wer vor dem 1. Juli 2014 bereits eine Rente bezieht, bei der Kindererziehungszeiten für ein vor 1992 geborenes Kind berücksichtigt wurden, erhält die Mütterrente ohne Antrag.

  1. Er muss nicht von sich aus tätig werden.
  2. Wie erhält man die Mütterrente, wenn man noch keine Rente bezieht? Auch wer bis zum 1.
  3. Juli 2014 noch keine Rente bezieht und bereits die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten geltend gemacht hat, braucht nicht von sich aus tätig zu werden.
  4. Hier hat die Deutsche Rentenversicherung die Kindererziehungszeiten bereits im Rentenkonto gespeichert, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Die Deutsche Rentenversicherung prüft in diesen Fällen von sich aus die Berücksichtigung der Mütterrente und speichert gegebenenfalls das weitere Jahr im Versicherungskonto. Etwas anderes gilt für Versicherte mit Kindern, die bislang noch keine Zeiten der Kindererziehung bei der Rentenversicherung geltend gemacht haben und für die dementsprechend auch noch keine Kindererziehungszeiten im Rentenkonto gespeichert sind.

Sie sollten die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten für ihre vor 1992 geborenen Kindern geltend machen. Die Deutsche Rentenversicherung prüft dann auch die Berücksichtigung der Mütterrente. Die Deutsche Rentenversicherung weist die Versicherten von sich aus darauf hin, dass die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten geltend zu machen ist.

Die Versicherten erhalten den Hinweis erstmals mit Erreichen des 43. Lebensjahres im Rahmen des sogenannten Kontenklärungsverfahrens. In diesem Verfahren wird geprüft, ob im Rentenkonto alle für die Rentenberechnung relevanten Zeiten enthalten sind. Die Kindererziehungszeiten sollten spätestens im Rentenantragsverfahren geltend gemacht werden.

  • Wird die Mütterrente auf die Grundsicherung im Alter angerechnet? Ja.
  • Weitere Informationen zur Grundsicherung bei niedrigen Renten Wird die Mütterrente Auswirkungen auf eine gezahlte Hinterbliebenenrente haben? Ja, die Hinterbliebenenrente kann sich dadurch vermindern oder erhöhen.
  • Sie kann sich vermindern, wenn beim Hinterbliebenen die Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder anerkannt worden sind.

Denn Einkommen oberhalb eines Freibetrags (zum Beispiel bei Witwen- und Witwerrenten derzeit 742,90 Euro in den alten Bundesländern und 679,54 Euro in den neuen Bundesländern) wird zu 40 Prozent auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Als solches Einkommen zählt auch eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder wegen Alters.

  • Steigt diese durch die Mütterrente und überschreitet sie den Freibetrag, so reduziert sich die Hinterbliebenenrente.
  • Die Hinterbliebenenrente erhöht sich, wenn die Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder nicht beim Hinterbliebenen, sondern beim Verstorbenen anerkannt worden sind.
  • Hat die Mütterrente Auswirkungen auf die Pfändung einer Rente? Erhöht sich eine Rente durch die Mütterrente, kann dies dazu führen, dass sich dadurch erstmalig ein pfändbarer Betrag oder ein höherer pfändbarer Betrag als bisher ergibt.
See also:  Ausbildung VerkRzen Wann Antrag Stellen?

Welche Auswirkungen hat die Mütterrente auf einen bereits abgeschlossenen Versorgungsausgleich nach einer Ehescheidung? Erhöht sich eine Rente durch die Mütterrente, können die Voraussetzungen für eine Neuberechnung des Versorgungsausgleichs gegeben sein.

  1. Die Neuberechnung kann auf Antrag eines der beteiligten Geschiedenen beim Familiengericht eingeleitet werden.
  2. Der Antrag kann gestellt werden, wenn mindestens einer von beiden Geschiedenen bereits eine Rente bezieht oder innerhalb der nächsten sechs Monate in Rente gehen wird.
  3. Dabei kann es für die Beteiligten zu einer Änderung der bisherigen Berechnung des Versorgungsausgleichs kommen.

Bevor ein Antrag auf Abänderung gestellt wird, sollten die sich hieraus ergebenden Auswirkungen geprüft werden. Wirken sich eigene Beitragszeiten aufgrund einer beruflichen Tätigkeit während der Kindererziehung auf die Höhe der Mütterrente aus? Treffen Kindererziehungszeiten mit Beitragszeiten, zum Beispiel aufgrund einer beitragspflichtigen Beschäftigung, zusammen, werden zu den Entgeltpunkten aus eigener Beitragsleistung zusätzlich Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten berücksichtigt.

  1. Die Summe der Entgeltpunkte aus Beitragszeiten und Kindererziehungszeiten ist allerdings durch die Beitragsbemessungsgrenze begrenzt.
  2. Aktuell beträgt sie im Westen 71.400 Euro und im Osten 60.000 Euro.
  3. Um die Beitragsbemessungsgrenze einzuhalten, werden die Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten gegebenenfalls gemindert.

Dies gilt jedoch nicht für Personen, deren Rente schon vor dem 1. Juli 2014 begonnen hat. Hier ist geplant, einen pauschalen Zuschlag in Höhe eines persönlichen Entgeltpunktes zu zahlen. Eine während der Erziehung ausgeübte Beschäftigung hat bei diesem Personenkreis keine Auswirkung auf die Höhe der Mütterrente.

Bei wie vielen vor 1992 geborenen Kindern hat ein Versicherter allein aus der Kindererziehung einen Rentenanspruch? Ein Anspruch auf eine Regelaltersrente setzt voraus, dass fünf Jahre mit Beitragszeiten vorhanden sind. Infolge der Mütterrente werden ab 1. Juli 2014 bei vor 1992 geborenen Kindern zwei Jahre mit Beitragszeiten angerechnet.

Das bedeutet, dass zukünftig drei vor 1992 geborene Kinder erzogen worden sein müssen, um allein aus Kindererziehungszeiten einen Rentenanspruch zu erwerben. Können Personen, die am 01.07.2014 bereits im Regelalter sind, durch die Mütterrente erstmals einen Rentenanspruch erwerben? Ja, zum 1.

  1. Juli 2014 kann erstmals ein Anspruch auf Regelaltersrente entstehen.
  2. Für die Regelaltersrente muss die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren mit Beitragszeiten erfüllt sein.
  3. Durch die Mütterrente soll ab 1.
  4. Juli 2014 für jedes vor 1992 geborene Kind ein weiteres Jahr Kindererziehungszeit (= Beitragszeit) angerechnet werden.

Wenn Berechtigte hierdurch auf fünf Jahre Beitragszeiten kommen, haben sie ab 1. Juli 2014 Anspruch auf Regelaltersrente. Die Regelaltersrente kann aber nur dann gezahlt werden, wenn sie beantragt wird. Damit die Rente zum frühestmöglichen Zeitpunkt ab Juli 2014 beginnen kann, muss der Rentenantrag bis Ende Oktober 2014 gestellt werden.

Wird die Rente später beantragt, kann sie erst ab dem Monat der Antragstellung gezahlt werden. nach oben Die Mütterrente ist in aller Munde?? Prüfen Sie bitte ihre Rentenunterlagen! Was ist geplant?? Ab 01.07.2014 gibt es für Kinder, die vor dem 01.01.1992 geboren sind mehr Geld. Versäumen Sie daher bitte nicht ihre Rentenunterlagen zu prüfen.

Besonders Frauen, die sich damals die Rentenbeiträge haben erstatten lassen, dann bis heute nichts mehr einbezahlt haben, aber 2 oder 3 Kinder haben. Genau für diese Frauen wird es ab dem 01.07.2014 wieder Interessant. Oder für die Frauen, die 2 oder 3 Kinder vor dem Jahre 1992 geboren haben und immer als Hausfrau tätig waren.

  1. Wichtig: Aufgrund dieser Neuregelung kann es sein, dass Frauen/Männer die bisher nie in die Rentenkasse einbezahlt haben, aber vll.3 Kinder vor dem Jahre 1992 erzogen haben, plötzlich einen Rentenanspruch erwerben können!!! Für die Gewährung der sog.
  2. Regelaltersrente sind nämlich 5 Jahre rentenrechtliche Zeiten notwendig.

Wenn nun plötzlich ein Kind mit 2 Jahren bewertet wird, dann kann eben dieser Anspruch bestehen. Beispiel: Frau M. ist 66 Jahre alt und hat 3 Kinder vor dem Jahre 1992 geboren. Weiter sind keine rentenrechtlichen Zeiten zurückgelegt. Nach altem Recht besteht kein Rentenanspruch weil pro Kind nur ein Rentenjahr angerechnet wird und die Mindestwartezeit von 5 Jahren nicht erreicht wäre.

  • Wenn nun ab dem 01.07.2014 pro Kind 2 Jahre gerechnet werden, dann wäre plötzlich die Mindestwartezeit erfüllt und es ergäbe sich eine mtl.
  • Bruttorente in Höhe von 3 Kinder x 56,28 EURO = 168,84 EURO.
  • Wichtig: Ein Antrag auf Mütterrente ist in der Regel nicht erforderlich.
  • So wird jeder Berechtigte, der bereits eine Rente bezieht, die Mütterrente automatisch erhalten.

Gleiches gilt für alle, die noch keine Rente erhalten, jedoch bereits Kindererziehungszeiten für ihre vor 1992 geborenen Kinder bei der Rentenversicherung beantragt haben. Nur wer bislang noch keine solchen Kindererziehungszeiten geltend gemacht hat, sollte dies nun tun.

Wichtig – bitte Informieren Sie sich!!!! Weitere Auskünfte erteilt die VdK-Geschäftsstelle Passau Nibelungenplatz 2, 94032 Passau Tel.0851/95528-0 Fax: 0851/95528-28 E-Mail: nach oben Die Rente mit 63 ab dem 01.Juli 2014 Nur die Jahrgänge 1949 bis 1952 können mit 63 ohne Abschläge gehen. Ab dem Jahrgang 1953 wird das Renteneintrittsalter schon wieder erhöht!! Wussten Sie das? Der Deutsche Bundestag hat am letzten Freitag (23.05.2014) das große Rentenpaket mit großer Mehrheit verabschiedet.

Wer 45 Jahre Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt hat, kann mit Vollendung des 63. Lebensjahres ab dem 1. Juli 2014 ohne Abzüge in den Ruhestand gehen. Bisher müssen Versicherte für jeden Monat, den sie vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in Rente gehen, 0,3 Prozent Kürzungen bei ihrer Rente in Kauf nehmen.

  1. Zudem werden die Anspruchsvoraussetzungen verbessert: Kurzzeitige Unterbrechungen durch Arbeitslosigkeit (Bezug von Arbeitslosengeld I), Zeiten der Pflege, sofern Versicherungspflicht bestand, Erziehung von Kindern bis zum 10.
  2. Lebensjahr sowie Schlechtwetter-, Insolvenz- oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet.

Nicht berücksichtig werden Zeiten mit Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Um Frühverrentungen zu vermeiden werden Zeiten des Arbeitslosengeldbezuges in den letzten zwei Jahren vor der abschlagsfreien Rente ab 63 nicht mehr mitgezählt.

  1. Mit dem Rentenpaket kann der Rentenanspruch auch erstmals mit freiwilligen Beiträgen begründet werden.
  2. Da auch freiwillig Versicherte, insbesondere selbständige Handwerker, die nach 18 Jahren Pflichtbeitragszahlung in die freiwillige Versicherung wechseln können, häufig jahrelang wie Arbeitnehmer ihren Beitrag zur Stabilisierung der Rentenversicherung erbracht haben, werden sie jetzt auch bei der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 63 berücksichtigt.
See also:  Was HeiT Antrag Auf Englisch?

Im Ergebnis müssen 45 Jahre vorliegen. Schrittweise Anhebung der Rente ab 63 Aus der Rente ab 63 wird schrittweise die Rente ab 65. Die Rente ab 63 gilt nur für Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind und deren Rente nach dem 1. Juli 2014 beginnt und die die sonstigen Voraussetzungen erfüllen.

Was bringt 1 Kind bei der Rente?

Antworten auf die wichtigsten Fragen – 1. Wie erhalte ich Rente für die Kinder­erziehung? Damit die Renten­versicherung Kinder­erziehung bei der Rente anrechnet, müssen Eltern Kinder­erziehungs­zeit beantragen. Das Formular dafür heißt V0800 und kann bei der Renten­versicherung herunter­geladen werden ( Rat und Hilfe ).

  • Eltern könnten sich mit dem Antrag theoretisch bis zur Rente Zeit lassen.
  • Um die eigene Alters­vorsorge aber richtig einschätzen zu können, ist es sinn­voll, den Antrag früh zu stellen.2.
  • Wie stark erhöht die Kinder­erziehungs­zeit meine Rente? Die Zeit der Kinder­erziehung erhöht die Rente ungefähr so stark, als hätten Mutter oder Vater nach der Geburt durch­schnitt­lich verdient und zusammen mit einem Arbeit­geber Beiträge gezahlt.

Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, währt die Kindererziehungszeit 30 Monate, für später geborene Kinder 36 Monate. Was das nun konkret heißt, zeigt unsere Grafik, Eltern, die während der Kinder­erziehungs­zeit arbeiten, erhalten die Renten­punkte zusätzlich zu den Ansprüchen aus ihrem Job – allerdings nur bis zu einer Höchst­grenze (siehe Frage 7 ).3.

  1. Wer hat einen Anspruch auf Kinder­erziehungs­zeiten? Fast alle Eltern, die in den ersten 30 oder 36 Monaten nach der Geburt eines Kindes dieses versorgt haben.
  2. Neben den leiblichen Eltern können das auch Adoptiv-, Stief- oder Pfle­geeltern sein.
  3. Inder­erziehungs­zeiten werden entweder bei der gesetzlichen Renten­versicherung berück­sichtigt oder bei einem anderen Alters­sicherungs­system, zum Beispiel bei der Beamten­versorgung oder kirchlichen Versorgung.

Bei Eltern, die als Arbeitnehmende viel verdienen, steigert die Kinder­erziehung die Rente nicht (siehe Frage 7 ). Auch bei Eltern, die bereits ihre reguläre Alters­rente beziehen, rechnet die Renten­versicherung keine Erziehungs­zeit an.4. Stehen auch Selbst­ständigen Kinder­erziehungs­zeiten zu? Ja, und zwar unabhängig davon, ob sie vor der Geburt in der gesetzlichen Renten­versicherung pflicht­versichert, freiwil­lig versichert oder dort gar nicht versichert sind.

Die Renten­versicherung berück­sichtigt Kinder­erziehungs­zeiten, solange Eltern keine ähnlichen Leistungen aus einem anderen Alters­sicherungs­system erhalten. Das ist bei Selbst­ständigen und auch bei Freiberuf­lern wie Ärzten oder Rechts­anwälten nicht der Fall.5. Erhalten beide Eltern Kinder­erziehungs­zeit? Nein.

Die Renten­ansprüche für die Kinder­erziehung bestehen nur einmal pro Kind. Die Renten­versicherung rechnet sie also nicht beiden Eltern­teilen voll an. Eltern können sie aber aufteilen (siehe Frage 6 ).6. Können Eltern entscheiden, wer die Erziehungs­zeit erhält? Ja.

  • Die Renten­versicherung schreibt allerdings in der Regel dem Eltern­teil die zusätzlichen Renten­punkte gut, der sich in den ersten Jahren haupt­sächlich um das Kind gekümmert hat.
  • Das geben Eltern im Antrag mit an (siehe Frage 1 ).
  • Hat sich die Mutter im ersten Jahr gekümmert und der Vater in den zwei darauf­folgenden Jahren, wird sie beiden nach­einander anteilig ange­rechnet.

Möchten Eltern die Erziehungs­zeit anders aufteilen – soll sie also demjenigen ange­rechnet werden, der sich in den ersten Jahren nicht haupt­sächlich um die Erziehung gekümmert hat –, müssen sie dies gemein­sam gegen­über der Renten­versicherung erklären.

Das machen sie anhand des Formulars V0820. Zeit lassen können sie sich dafür nicht – es ist nur zwei Monate rück­wirkend möglich. Am besten, Eltern entscheiden schon vor der Geburt darüber.7. Erhöht die Kinder­erziehung auch die Rente von Topverdienern? Das hängt davon ab, ob Eltern sozial­versicherungs­pflichtig beschäftigt sind oder vor der Geburt als nicht renten­versicherte Selbst­ständige gearbeitet haben.

Beschäftigte: Liegt der Brutto­verdienst während der Kinder­erziehungs­zeit über der Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Renten­versicherung, erhöht die Erziehungs­zeit die Rente nicht. Die Beitrags­bemessungs­grenze sagt, bis zu welchem Brutto­verdienst Rentenbeiträge gezahlt werden.

  1. Sie liegt derzeit bei monatlich 7 300 Euro im Westen und 7 100 Euro im Osten.
  2. Auch wenn Beschäftigte über­durch­schnitt­lich verdienen, erhalten sie nicht mehr die vollen Ansprüche für die Erziehung.
  3. Mit steigendem Verdienst werden es immer weniger.
  4. Partner könnten aber wählen, wer von ihnen die Erziehungs­zeit beantragt (siehe Frage 6 ).

Selbst­ständige: Nicht renten­versicherte Selbst­ständige wie Ärzte, Steuerberater oder Rechts­anwälte erhalten die vollen Ansprüche aus der Kinder­erziehungs­zeit unabhängig von der Höhe des Verdienstes.8. Was ist der Unterschied zwischen Kinder­erziehungs­zeit und Mütterrente? Die Mütterrente ist keine eigenen Rente.

Wie viel Rente bekommt eine Frau für zwei Kinder?

Kinder zählen für die Rente. Nach heutiger Rechtslage erhöht jedes Kind die Rente seiner Mutter oder seines Vaters um 81 Euro im Monat. Für zwei Kinder gibt es 162 Euro. In den neuen Bundesländern sind es 72 Euro pro Kind. So viel Rente bringen Kinder, die ab 1992 geboren wurden.

  • Den Aufschlag bekommt der Elternteil, der das Kind überwiegend erzogen hat.
  • Die Mütter oder Väter werden so gestellt, als ob sie drei Jahre lang durchschnittlich verdient und Rentenbeiträge gezahlt hätten – auch wenn sie gar nicht oder nur teilweise gearbeitet haben.
  • Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, gibt es weniger Rente.

Für sie rechnet die Rentenversicherung nur ein Jahr an. Das bringt pro Kind 27 Euro Rente im Monat in den neuen und 24 Euro in den alten Bundesländern. Auch Großeltern oder andere Verwandte können Kindererziehungszeiten geltend machen, wenn zwischen ihnen und dem Kind ein auf Dauer angelegtes Pflegeverhältnis mit häuslicher Gemeinschaft besteht.

Wann werden die Rentenpunkte für Kinder gutgeschrieben?

Erziehungszeiten: So viele Rentenpunkte erhalten Eltern – Doch wie funktioniert die Kindererziehungszeit? Das Prinzip ist einfach: Wer sich um die Erziehung der Kinder kümmert, erhält Rentenpunkte gutgeschrieben – und zwar so, als hätte man normal weitergearbeitet.

Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, gibt es pro Kind bis zu 2,5 Jahre Erziehungszeit. Für Kinder, die später geboren wurden, werden pro Kind Rentenbeiträge für 3 Jahre angerechnet.

„Während dieser Kindererziehungszeit wird man so gestellt, als ob der durchschnittliche Verdienst aller Versicherten erzielt wird”, erklärt Katja Braubach von der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Wie viele rentenpunkte in Elternzeit?

Rentenpunkte für Kindererziehungszeiten: Rentenpunkte durch die KEZ – In § 70 Absatz 2 Sozialgesetzbuch Nr.6 steht geschrieben:

  • Für jeden Kalendermonat Kindererziehungszeiten gibt es einen Entgeltpunkt von 0,0833.
  • Für ein Jahr sind es somit = 12 Monate x 0,0833 = 0,9996 Entgeltpunkte = 1,0000 EP
  • Für drei Jahre sind es 36 Monate x 0,0833 = 2,9988 = 3,0 EP