BafG Antrag Was Brauche Ich?

BafG Antrag Was Brauche Ich
6. Wichtige Unterlagen für den BAföG-Antrag – Besorge die folgenden Unterlagen:

Deine Immatrikulationsbescheinigung für das aktuelle Semester eine Bescheinigung deiner Krankenversicherung

Weitere notwendige Unterlagen können unter Umständen sein:

Mietvertrag Nachweis deines Vermögens (Kontoauszüge zum Zeitpunkt des Antrags, dein Fahrzeugschein, Versicherungen, etc.) Nachweis über Schulden (z.B. Kreditvertrag) Steuerbescheid beider Elternteile vom vorletzten Kalenderjahr Steuerbescheid des Ehepartners vom vorletzten Kalenderjahr Geburtsurkunde deiner Kinder Nachweis deines Ausbildungsabschlusses und Praxiszeiten Aufenthaltstitel bei nicht deutscher Staatsangehörige

Wo muss ich hin um BAföG zu beantragen?

Wo muss der Antrag gestellt werden? – Je nach Ausbildungsart sind unterschiedliche Stellen für die Beantragung von BAföG zuständig:

für Studierende das Studierendenwerk am Ort der Hochschule, an der sie immatrikuliert sind für Schülerinnen und Schüler an Abendgymnasien, Kollegs, Höheren Fachschulen und Akademien das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt- oder Kreisverwaltung, in dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet für alle anderen Schülerinnen und Schüler das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt- oder Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern, in Einzelfällen am Wohnort des Auszubildenden

Weitere Informationen und Kontakt Die Kontaktdaten der Ämter für Ausbildungsförderung finden Sie hier, Informationen zur elektronischen Antragstellung finden Sie hier,

Wo beantrage ich Aufstiegs BAföG in NRW?

Nordrhein-Westfalen : – Bezirksregierung Köln, Dezernat 49, die Beratung und Antragsannahme erfolgt auch durch die Kammern der jeweiligen Berufsbereiche. Bezirksregierung Köln Dezernat 49 50606 Köln Tel.: 0221/147 – 49 80

Wer hat Anspruch auf BAföG NRW?

Schüler BAföG Schüler-BAföG wird geleistet für den Besuch von:

weiterführenden allgemein bildenden Schulen ab Klasse 10 Berufsfachschulen, einschließlich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung Fach- und Fachoberschulklassen Weiterbildungskollegs und Berufsaufbauschulen.

(© Familie Redlich)

Ein Anspruch auf Leistungen nach dem BAföG besteht immer dann, wenn der Ausbildungsbedarf nicht durch eigenes Einkommen und Vermögen oder das Einkommen des Ehegatten und der Eltern gedeckt ist und der Auszubildende bestimmte persönliche Voraussetzungen (zum Beispiel Staatsangehörigkeit, Höchstalter) erfüllt.Für bestimmte der oben genannten Ausbildungsarten (zum Beispiel allgemeinbildende Schulen) kann Ausbildungsförderung zudem nur dann geleistet werden, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht bei den Eltern wohnen und notwendig auswärts untergebracht sind.

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Schülerinnen und Schüler sowie Studierende können in Nordrhein-Westfalen ihren Antrag auf Ausbil­dungsförderung über das Internet stellen. Weiterführende Informationen finden Sie unter “Mehr zum Thema”. : Schüler BAföG

Wie viel darf man neben Schüler BAföG verdienen?

Auszubildendenrechnung – Die Freibeträge vom eigenen Einkommen der Auszubildenden richten sich nach der Ausbildungsart und der familiären Situation; geregelt ist dies in § 23 BAföG. Für die Auszubildenden selbst bleiben zunächst monatlich 330 Euro anrechnungsfrei.

  1. Zusätzlich bleiben anrechnungsfrei für Ehegatten bzw.
  2. Eingetragene Lebenspartner 805 Euro und für eigene Kinder je 730 Euro.
  3. Die Freibeträge für Ehegatten bzw.
  4. Eingetragene Lebenspartner und Kinder werden nur gewährt, wenn diese nicht in einer Ausbildung stehen, die nach dem BAföG oder nach § 56 SGB III gefördert werden kann.

Außerdem mindern sich die Freibeträge um das jeweilige eigene Einkommen dieser Personen. Von der Waisenrente und dem Waisengeld bleiben für Schülerinnen und Schüler von Berufsfachschulen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, monatlich 255 Euro, für andere Auszubildende 180 Euro anrechnungsfrei.

  • Stammt das Einkommen der Auszubildenden aus einem Pflichtpraktikum oder dem Ausbildungsverhältnis, wird es voll – also ohne Freibetrag – auf den Bedarf angerechnet.
  • Dies gilt grundsätzlich auch für Ausbildungsbeihilfen und gleichartige Leistungen, für Förderungsleistungen ausländischer Staaten sowie für Unterhaltsleistungen der dauernd getrenntlebenden oder geschiedenen Ehegatten bzw.

eingetragenen Lebenspartner. Was ist mit dem Geld aus Ferienjobs? Viele Schülerinnen, Schüler und Studierende bessern ihr Konto mit Ferien- oder Nebenjobs auf. Doch wie hoch dürfen solche Einkünfte sein, ohne dass ihnen BAföG gekürzt wird? Maßgeblich ist grundsätzlich das Bruttoeinkommen im Bewilligungszeitraum, also in dem Zeitraum, für den BAföG bewilligt wird.

  • Von diesem Bruttoeinkommen werden zunächst anteilig die jährliche Werbungskostenpauschale in Höhe von 1.200 Euro und dann die Sozialpauschale von 21,6 Prozent abgezogen.
  • Der verbleibende Betrag wird durch die Zahl der Monate des Bewilligungszeitraums geteilt.
  • Schließlich wird der Freibetrag von 330 Euro monatlich abgezogen.
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Aufgrund dieser Berechnungsmethode bleibt ein Bruttoeinkommen von 6.251,04 Euro in zwölf Monaten bzw. monatlich 520,92 Euro anrechnungsfrei. Das bedeutet, dass Auszubildende einem 520 Euro-Minijob nachgehen können, ohne dass monatliche Abzüge von der Förderung nach dem BAföG vorgenommen werden.

Minijob wirkt sich nicht auf Familienversicherung aus Bei höherem Einkommen wird nur der den Freibetrag überschreitende Einkommensanteil angerechnet. Das Einkommen aus geringfügiger Beschäftigung hat bis zur 520-Euro-Minijobgrenze auch keinen Einfluss auf eine bestehende beitragsfreie Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung, die sogenannte Familienversicherung.

Bei nicht geringfügiger Beschäftigung darf das Gesamteinkommen der Auszubildenden im Hinblick auf die Familienversicherung monatlich 520 Euro nicht übersteigen; rechtliche Grundlage dafür sind 10 Abs.1 Nr.5 SGB V, § 18 SGB IV, Anhang 1 SGB VI. Anrechnung von Stipendien Ausbildungsförderung nach BAföG wird nicht geleistet, wenn Leistungen eines Begabtenförderungswerks bezogen werden; siehe § 2 Abs.6 Nr.2 BAföG.

  • Andere nicht einkommensteuerpflichtige begabungs- und leistungsabhängige Stipendien (wie zum Beispiel das Deutschlandstipendium) sind bis zu einem Gesamtbetrag, der einem Monatsdurchschnitt von 300 Euro entspricht, von vornherein von der Anrechnung ausgenommen, § 21 Abs.3 Nr.2 BAföG.
  • Im Übrigen gelten sie als Einkommen und sind anzurechnen, falls ihre besondere Zweckbestimmung einer Anrechnung auf den Bedarf nicht entgegensteht.

Die Anrechnung erfolgt dann grundsätzlich unter Berücksichtigung der Einkommensfreibeträge. Nur wenn die Auszubildenden selbst Stipendiatinnen oder Stipendiaten sind und das Stipendium ganz oder teilweise aus öffentlichen Mitteln stammt, werden für den 300 Euro übersteigenden Betrag keine Einkommensfreibeträge gewährt.

Wie hoch ist Schüler BAföG Berlin?

Wie hoch ist die Förderung? – Das hängt von der Schulform und der individuellen Lebenssituation ab. Wer beispielsweise eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, bekommt mehr BAföG. Außerdem wird berücksichtigt, wenn der oder die Antragstellende eine eigene Wohnung benötigt, weil die Ausbildungsstätte zu weit vom Elternhaus entfernt ist, um zu Hause zu wohnen. Zwei Beispiele:

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262 Euro monatlich erhalten Schülerinnen und Schüler, die noch keine Ausbildung abgeschlossen haben, wenn sie bei ihren Eltern wohnen. Sie erhalten 632 Euro, wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen können.Mit 474 Euro monatlich werden junge Erwachsene gefördert, die mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung beispielsweise eine Abendrealschule oder Fachoberschulklasse besuchen und bei ihren Eltern wohnen. Der Betrag erhöht sich auf 736 Euro für diejenigen, die eine eigene Wohnung benötigen.

Gut zu wissen: Schüler-BAföG gibt’s vom Staat als Zuschuss. Es muss also, ähnlich wie ein Stipendium, nicht zurückgezahlt werden!

Was kann man neben Schüler BAföG noch beantragen?

Zuschuss Wenn das BAföG nicht reicht – Damit zu hohen Lebenshaltungskosten nicht zu einem Ausbildungsabbruch führen, können Schüler, Azubis und Studenten einen Wohnkostenzuschuss beantragen. Doch dafür müssen einige Voraussetzungen gegeben sein – der Bafög-Bezug ist nur eine davon.

  • Schüler, Auszubildende und Studenten mit Anspruch auf BAföG beziehungsweise Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) können zusätzlich einen Wohnkostenzuschuss erhalten.
  • Voraussetzung ist, dass Miete und Heizkosten höher sind, als in den Regelsätzen für BAföG und BAB vorgesehen.
  • Außerdem prüfen die zuständigen Ämter – in der Regel die für das Arbeitslosengeld II (ALG II) zuständigen Arbeitsgemeinschaften (Argen), ob tatsächlich eine Bedürftigkeit vorliegt, auch wenn dies bereits beim Antrag auf BAföG beziehungsweise BAB geschehen ist.

Allerdings ist diese Praxis umstritten.